Mittlerer Westen der USA für Stürme bekannt

Spezial / 21.05.2013 • 21:45 Uhr
Mittlerer Westen der USA für Stürme bekannt

Tornados entstehen bei großen Temperatur­unterschieden.

Berlin. Tornados sind Wirbelstürme, die bei großen Temperaturunterschieden über dem Festland entstehen. Sie haben die Gestalt eines rotierenden Schlauchs, der von einer Regenwolke bis zum Erdboden reicht. Ein Tornado kann Windgeschwindigkeiten von mehreren Hundert Kilometern pro Stunde erreichen. Meist entstehen die Wirbelstürme bei Gewittern. Wenn an der Erdoberfläche die Luft stark erhitzt wird, steigt sie auf und ballt sich zu Gewitterwolken. Da aus jeder starken Gewitterzelle ein Wirbel entstehen kann, ist die Vorwarnzeit äußerst kurz. Trotz ausgefeilter Radartechnik können Tornados im besten Fall einige Stunden vorher festgestellt werden. Das am meisten für Tornadoeinflüsse bekannte Gebiet ist der Mittlere Westen der USA. Dort trifft häufig die trocken-kalte Luft aus den Rocky Mountains mit feucht-warmer Luft vom Golf von Mexiko zusammen.