Ab 15. März: Warten auf weißen Rauch
Vatikanstadt. Der Nachfolger von Papst Benedikt soll aller Voraussicht nach ab 15. März gewählt werden. 15 bis 20 Tage nach Beginn der Sedisvakanz, also nach dem Rücktritt von Josef Ratzinger am 28. Februar, kann das Konklave beginnen, sagte der vatikanische Pressesprecher, Pater Federico Lombardi, gestern. 117 Kardinäle werden sich dann zurückziehen; wenn sie sich auf einen Papst verständigt haben, steigt über dem Vatikan weißer Rauch auf.
Italiener setzen auf Schönborn
Unterdessen gehen die Spekulationen um die Papst-Nachfolge unvermindert weiter. Österreichs Kardinal Christoph Schönborn werden dabei vor allem von italienischen Medien weiterhin gute Chancen eingeräumt. So sieht die Mailänder Tageszeitung „Il Giornale“ den Wiener Erzbischof in „Poleposition“. Er würde die „Kontinuität mit Benedikts Ansichten garantieren“, so das Blatt.