Aus einfachen Verhältnissen mit einer Musterfamilie ins Weiße Haus

Porträt: Barack Obama war einst Sozialarbeiter. Beim Studium lernte er seine Frau kennen.
Washington. Barack Obama hat es geschafft und bleibt für vier weitere Jahre Präsident der USA. Als Prophet des Wandels trat der Senator aus Illinois vor vier Jahren an. Als erster schwarzer Präsident sicherte er sich damals den Platz in den Geschichtsbüchern. Dann folgte die Ernüchterung, seine Wiederwahl war ein Kraftakt.
Geboren wurde Barack Hussein Obama 1961 in einfachen Verhältnissen auf Hawaii; er ging aus der kurzen Beziehung seiner weißen amerikanischen Mutter mit einem schwarzen Gaststudenten aus Kenia hervor. Nach dem Schulabschluss schrieb er sich zunächst in Los Angeles ein, dann studierte er Politik an der Columbia University in New York. Nach einem Zwischenspiel als Sozialarbeiter in Chicago begann er ein Jura-Studium in Harvard. In dieser Zeit lernte er seine Frau Michelle kennen, mit der er zwei Töchter hat.
Um einer Präsidentschaft ihres Mannes nicht im Weg zu stehen, gab Michelle Obama (48) ihre Karriere als Juristin auf. Als First Lady ist sie erfolgreiche Vorzeigefrau und -mutter – sie ist beliebter als Barack.
Die Töchter Malia (14) und Sasha (11) wachsen indes nicht nur wohlbehütet auf: Selbst zur Schule und ins Ferienlager werden sie von Bodyguards begleitet.