Fortsetzung der Geschichte Inselidylle im Mittelmeer von Seite F1

und gemütliche Radausflüge.
Etwa 35.000 Menschen leben auf der Insel, die mit einer 147 Kilometer langen Küste einiges zu bieten hat und besonders gut auch zu Fuß erkundet werden kann. Bis heute wird Elba oft mit dem kurzen Exil Napoleons 1814 und 1815 assoziiert, und in der Tat hat der Franzose trotz seiner nur 300 Tage auf der Insel viele Spuren hinterlassen. Die bekanntesten Hinterlassenschaften sind seine Villen: Schon seit über 100 Jahren sind die Winterresidenz in San Martino und das Anwesen „Palazzina dei Mulini“ in Portoferraio (zusammen bilden sie das „Museo Nazionale delle Residenze di Napoleone all’Elba“) Fixpunkte für Elbas Besucher. Hier können historische, zum Teil noch originale Einrichtungsgegenstände genauso bewundert werden wie verschiedenste Kunstwerke und Teile der Bibliothek, die Napoleon mit in die Verbannung nahm.
Buchten, Strände und Täler
Urlauber finden auf Elba aber neben einer spannenden Geschichte zahlreiche Kies- und Sandstrände, Granitfelsen, steile Klippen, romantische Fischerdörfer, alte Burgen, kleine Bergdörfer und grüne Täler und eine beeindruckende Naturlandschaft. Im Westen wird die Insel vom Granitmassiv des Monte Capanne (1018 Meter) dominiert. Sein Gebirgscharakter erinnert an den Apennin der nördlichen Toskana. Wanderer passieren hier wunderbare Mischwälder, bedeckt mit Kastanienbäumen, jahrhundertealten Eiben, Schwarzerlen und zahlreichen endemischen Pflanzen. Im Zentrum Elbas glaubt man sich hingegen in die klassische Toskana versetzt, denn hier findet man wunderschöne Olivenhaine, Weinberge und die berühmten, weit in die Höhe ragende Zypressen. Komplett anders zeigt sich wiederum der Osten Elbas. Hier schimmert auf den nun wieder auf bis zu 500 Meter ansteigenden Hügeln überall der eisenhaltige und mineralreiche Boden in wunderbarem Rot durch die dichte immergrüne Macchia.
Es lohnt sich also durchaus, auf Elba nicht nur die Ruhe und Idylle an den Ständen zu genießen, sondern zwischendurch auch das Landesinnere oder die Unterwasserwelt zu erkunden.