
wild-alpine Bergwelt rund um Ötscher, Hochkar, Dürrenstein, Gippel und Göller. Im Sommer beliebt bei Wanderern und Naturgenießern, im Winter locken sie als sportliche und familiäre Skigebiete. Das wilde Mostviertel war früher die Heimat der Schmiede, Köhler, Holzfäller und der „Schwarzen Grafen“, wie die mächtigen Hammerherren einst genannt wurden. Heute erzählen Museen und Themenwege auf der niederösterreichischen Eisenstraße Geschichten aus jenen Zeiten.
Landeshauptstadt St. Pölten
St. Pölten ist eine der ältesten Städte Österreichs und gleichzeitig die jüngste Landeshauptstadt, denn zur Landeshauptstadt von Niederösterreich wurde St. Pölten erst am 10. Juli 1986 erhoben. Rund zehn Jahre später erhielt St. Pölten mit dem modernen Regierungsviertel und dem Kulturbezirk an der Traisen einen neuen, attraktiven Stadtteil, der bis heute selbst bei vielen Österreichern noch relativ unbekannt ist.
Die sehenswerten Gebäude wurden durchwegs von renommierten Architekten geplant und in nur fünf Jahren umgesetzt. Das Landtagsschiff und den Klangturm gestaltete DI Ernst Hoffmann, Klaus Kada erbaute das Festspielhaus, Hans Hollein das Landesmuseum Niederösterreich mit dem Haus der Geschichte und dem Haus der Natur.
Eines der Highlights ist die Ausstellungsbrücke, die Künstlern in luftiger Höhe einen Raum gibt, um ihre Werke zu zeigen. Die gläserne Galerie verbindet das Amtsgebäude mit dem Regierungsgebäude und widmet sich hauptsächlich der zeitgenössischen Kunst.
In der Altstadt erinnern hingegen bis heute zahlreiche Gebäude an die barocke Blütezeit St. Pöltens. So etwa der Dom und das Bistumsgebäude, die Fassade und das Bürgermeisterzimmer des Rathauses, das ehemalige Institut der Englischen Fräulein sowie die Prandtauerkirche und der Karmeliterhof. Der einzige Platz der Stadt, der noch einen lückenlosen Althausbestand aus der Barockzeit vorweisen kann, ist der Riemerplatz.