Italiens unberührte Stiefelspitze

mitten in den Bergen auf einem verlassenen Campingplatz, den mir ein freundlicher Herr aus dem Dorf aufsperrt, als er hört, dass ich auf der Suche nach einer Unterkunft bin.
Weiter nach Kampanien
Auf der Autobahn geht es am nächsten Tag schließlich weiter in den Norden, raus aus Kalabrien an die traumhafte Almalfiküste in der Region Kampanien. Die Touristen werden langsam mehr, die Liegestühle an den Stränden enger und die Campingplätze voller. Die Fahrt mit dem Auto von Salerno über den Positano bis nach Sorrento wird zum Abenteuer.
Auf der engen, kurvigen Straße entlang der steilen Klippe, die eine traumhafte Aussicht auf das leuchtende Meer und die kleinen in die Felsen gebauten Städtchen bietet, schlängeln sich die Busse mit nur wenigen Zentimetern Spielraum an den Autos vorbei. Mitten im Zentrum von Sorrento finde ich in einem riesigen, grünen Innenhof einen Campingplatz und stelle mein Zelt diesmal in dieser kleinen Oase unter Orangen- und Zitronenbäumen auf, um von hier aus stressfrei mit dem Bus die Region zu erkunden.
Mit dem Zug führt mich meine Reise schließlich von Sorrento an mein Reiseziel Neapel, von wo aus ich wieder zurückfliege. Die Stadt schafft es vom ersten Moment an, mich zu begeistern. Es ist viel sauberer als erwartet, ist mein erster Gedanke, als ich aussteige und mich zu Fuß auf die Suche nach meinem Hotel mache. Den Nachmittag nutze ich, um durch die Gassen der Altstadt zu schlendern, mir den Dom anzusehen, ein paar Blicke in die zahlreichen Boutiquen zu werfen und meine Reise durch Süditalien gemütlich ausklingen zu lassen.
Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Argentinien – von Buenos Aires bis Patagonien.