Die Hauptstadt des Omans: Maskat

Reise / 02.05.2014 • 10:57 Uhr
Die „Grand Mosque“, die Sultan-Qabus-Moschee, in der Hauptstadt Maskat. Foto: shutterstock
Die „Grand Mosque“, die Sultan-Qabus-Moschee, in der Hauptstadt Maskat. Foto: shutterstock

stadt. Maskat präsentiert sich ähnlich einer amerikanischen Metropole. Shopping-Malls, mächtige Bank- und Bürogebäude, Hochhäuser und weitläufige grüne Parkanlagen – zu Fuß läuft hier nichts und niemand. Mit dem Auto sei dafür alles in zehn Minuten erreichbar. Trotzdem benötigen wir fast eine Stunde, um die „Grand Mosque“, die Sultan-Qabus-Moschee, zu erreichen. Das architektonisch eindrucksvolle Gebetshaus für rund 7000 Gläubige indoor und weitere 13.000 im Hof überrascht mit einem Stück Österreich: In der rund 50 Meter hohen Kuppel in der Männergebetshalle hängt der vielleicht größte Kristallluster der Welt. Gute 15 Meter hoch, trägt er 1.122 Lampen, die von Abermillionen Swarovskikristallen aus Tirol umrahmt werden.

Al Zubair Museum und Palast

Zu den „Must-Sees“ in Maskat zählen weiters das Bait Al Zubair Museum, in dem die Geschichte des Oman lebendig erzählt wird, sowie der Al Alam Palast. Letzteren ließ der amtierende Sultan Qaboos unverkennbar in den 70ern des vorigen Jahrhunderts errichten. Während der eigentliche Palast ein wenig an vergangene europäische Schwimmbadarchitektur erinnert, flößt der gewaltige, von Ministerien und Regierungsgebäuden gesäumte Paradeplatz in Richtung Süden tatsächlich Ehrfurcht ein.