Röthis darf weiter hoffen

Regionalliga / 11.05.2025 • 20:46 Uhr
SC Röthis vs FC Kitzbühe
Röthis konnte die heiß umkämpfte Partie gegen Kitzbühel gewinnen. serra

3:2-Heimsieg gegen Kitzbühel lässt Hoffnung auf Ligaerhalt aufkeimen.

Röthis Es war kein fußballerischer Leckerbissen, aber am Ende zählten für Röthis nur die drei Punkte: Im Kellerduell gegen den FC Kitzbühel holten sich Felix Schöch und Co. mit einem 3:2-Heimsieg den dritten Erfolg vor eigenem Publikum in der Westliga-Saison. Dabei mussten die Hausherren zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, ehe sie das Spiel in der Schlussphase doch noch drehen konnten.

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Schon früh lag Röthis zurück, zeigte aber Moral und kam durch einen souverän verwandelten Handelfmeter von Arbnor Rexhaj zum Ausgleich. Doch Kitzbühel schlug zurück und ging erneut in Führung – Röthis wankte, aber fiel nicht. Ein Eigentor des Kitzbühelers Notdurfter brachte die Gastgeber erneut ins Spiel. In der 87. Minute sorgte schließlich Christoph Domig mit einem späten Treffer für grenzenlosen Jubel und den so wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

SC Röthis vs FC Kitzbühe
Heiße Szenen im Abstiegskampf. serra

Trainer Ali Özkan zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Das Wichtigste waren die drei Punkte, alles andere hat heute nicht gezählt.“ Mit dem Sieg verlässt Röthis zumindest vorübergehend den letzten Tabellenplatz und rangiert nun auf dem vorletzten Rang – Kitzbühel übernimmt die Rote Laterne. Doch der Weg zum Klassenerhalt bleibt steinig: In den verbleibenden fünf Partien braucht Röthis derzeit noch mindestens zwei Siege, um den Sprung ans rettende Ufer zu schaffen. Besonders die Heimauftritte gegen Dornbirn und Kufstein werden zur Nagelprobe für die Mannschaft aus dem Vorderland.

Fussball, Regionalliga West

25. Spieltag

SC Röfix Röthis – FC Kitzbühel 3:2 (0:0)

Röthis, Sportanlage an der Ratz, 250 Zuschauer, SR Paul Nisandzic (S)

Torfolge: 54. 0:1 Kogler, 64. 1:1 Rexhaj (Handelfmeter), 82. 1:2 Bala, 86. 2:2 Notdurfter (Eigentor), 87. 3:2 Christoph Domig

SC Röfix Röthis (4-5-1): Ströhle; Breuss (68. Holl), Schöch, Franz, Stückler; Berthold, Hartmann (78. Knoll), Florian Domig (78. Nachbaur), Sohler, Christoph Domig; Rexhaj

FC Dornbirn 1913 – FC Pinzgau/Saalfelden 4:2 (2:2)

Dornbirn, Sparkasse Arena Birkenwiese, 250 Zuschauer, SR David Astl (T)

Torfolge: 10. 0:1 Zehentmayr, 17. 1:1 Herbaly, 34. 1:2 Keresztes, 44. 2:2 Bahiense, 61. 3:2 Herbaly, 69. 4:2 Pervan

FC Dornbirn 1913: Morscher; Favali, Pervan (86. Corbaci), Brzaj, Karaaslan (86. Kaya); Rusch, Desnica; Bahiense (61. Calim), Mathis, Mandl (75. Kovacs); Herbaly

VfB Hohenems – TSV St. Johann/Pongau 3:1 (1:1)

Hohenems, Stadion Herrenried, 320 Zuschauer, SR Alexander Pale (T)

Torfolge: 28. 1:0 Ünal (Elfer), 42. 1:1 Sendlhofer, 55. 2:1 Berlinger, 69. 3:1 Heimböck

VfB Hohenems: Vonach; Berlinger, Weissenhofer, Vater; Heimböck (88. Potic), Marold (63. Ganahl); Bacic (63. Noel Bösch), Wolfgang (71. Ancevski), Nagler, Ünal; Gassner

SC Schwaz – Intemann FC Lauterach 3:0 (1:0)

Schwaz, Silberstadt-Arena, 200 Zuschauer, SR Philipp Maier (S)

Torfolge: 19. 1:0 Hadzic, 80. 2:0 Heel, 86. 3:0 Veskovic

Intemann FC Lauterach: Kusche; Forster (70. Deller), Wiedl, Zerlauth, Özberk (80. Kocabay); Gasovic, Chiste; Matkovic, Siller (85. Reiner), Magid Suleiman (70. Haatim Suleiman); Nicolai Bösch

SK Bischofshofen – SV Kuchl 1:2 (1:1)

Sportplatz Bischofshofen, 200 Zuschauer, SR Marc Höglinger (S)

Torfolge: 8. 0:1 Bachleitner, 19. 1:1 Safonov, 50. 1:2 Temel

SV Austria Salzburg – SC Imst 3:2 (2:1)

Salzburg, Max-Aicher Stadion, 1800 Zuschauer, SR Cagri Demir 

Torfolge: 1. 0:1 Jamnig, 15. 1:1 Kraft (Eigentor), 45. 2:1 Sorda (Elfer), 87. 2:2 Jamnig, 90./+1 3:2 Sorda

Rote Karte: 90. Marko Jovljevic (Imst/Torraub)

FC Kufstein – SVG Reichenau 0:0

Kufstein-Arena, 170 Zuschauer, SR Onur Yayar (T)

Cashpoint SCR Altach Juniors – SV Wals/Grünau 2:0 (1:0)

FC Dornbirn und VfB Hohenems mit Siegen

Die beiden stärksten Amateurteams Vorarlbergs zeigten auch am Wochenende ihre Klasse: Sowohl der FC Dornbirn als auch der VfB Hohenems feierten souveräne Heimsiege in der Regionalliga West – jeweils mit zwei Toren Differenz gegen Salzburger Klubs. Dornbirn bezwang Pinzgau-Saalfelden mit 4:2. Im Mittelpunkt stand erneut Torjäger Tamas Herbály: Der ungarische Scharfschütze erzielte seine Saisontreffer 24 und 25 und war damit einmal mehr der Matchwinner. Beeindruckend: Herbály hat inzwischen die Hälfte aller Dornbirner Tore in dieser Saison selbst erzielt. Auch der VfB Hohenems zeigte eine starke Leistung und besiegte den TSV St. Johann mit 3:1. Die Hohenemser bleiben damit in Schlagdistanz auf ein Podestplatz – der Rückstand zum Dritten Reichenau beträgt nur noch vier Punkte. Ein Stockerlplatz zum Saisonende für die Emser ist weiterhin greifbar. Für Lauterach setzte es hingegen eine klare Niederlage: Beim Auswärtsspiel in Schwaz unterlagen die Hofsteiger mit 0:3 und bleiben auf Tabellenplatz 13. VN-TK