116 Suspendierungen im vergangenen Schuljahr

Nicht jeder Schüler durfte immer die Schule besuchen.
Bregenz Rund 56.000 Schülerinnen und Schüler gibt es in Vorarlberg. Darunter befinden sich viele, die mit der Schule und dem Lehrpersonal Probleme haben. Ganz selten – aber doch – müssen die Verantwortlichen deshalb zum äußersten Mittel greifen. 116 Mal ist im vergangenen Jahr ein Schüler oder eine Schülerin suspendiert worden, erklärte Bildungsdirektor Heiko Richter kürzlich auf einer Pressekonferenz zum Schulstart.
Das ist eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, fügte die pädagogische Leiterin Monika Steurer an. Die Suspendierung sei das allerletzte Mittel und wird ausgesprochen, wenn Gefahr in Verzug sei – und zwar nicht nur für den Schüler selbst, sondern auch vor allem für Lehrer und Mitschüler. “Hierbei handelt es sich nämlich um eine reine Sicherheitsmaßnahme”, berichtete Steurer.
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Heiko Richter erläuterte, dass in manchen Fällen auch die Polizei eingeschaltet wird. “Es kommt dann zu Gesprächen, zu sogenannten Normverdeutlichungen.” Den Kindern und Jugendlichen werde dabei klargemacht, dass ihr Verhalten Konsequenzen haben könne. “In Zukunft sollen auch Fallkonferenzen wieder stärker durchgeführt werden”, betonte Richter.