Hinter den Kulissen: Feldkirch und das Fairnessabkommen

Politik / 21.02.2025 • 14:16 Uhr
Hinter den Kulissen: Feldkirch und das Fairnessabkommen
Bereits am Freitag in Feldkirch zu sehen: Fabienne Lackner und Andrea Kerbleder. VN/Hartmann

Zwei Parteien haben trotz Fairnessabkommen ihre Plakate schon aufgestellt. Ein Versehen, versichern sie.

Plakatregen Fairnessabkommen vor Wahlkämpfen sind ein gern verwendetes Mittel, um den Wählerinnen und Wählern zumindest zu suggerieren, dass man die Wahlwerbung dezenter gestalten will. In Lauterach bei Bürgermeister Elmar Rhomberg (ÖVP, 60) verzichtet man seit Längerem komplett auf Plakate. In Dornbirn konnten sich die Parteien nicht auf ein Fairnessabkommen einigen. In Feldkirch hingegen schon. Dort darf der Wahlkampf nur drei Wochen dauern, gaben die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten gemeinsam bekannt. Das Problem: Man muss sich auch dran halten. Am Freitag staunten die Feldkircherinnen und Feldkircher aber nicht schlecht, als die Kandidatinnen Andrea Kerbleder (FPÖ, 48) und Fabienne Lackner (Neos, 27) bereits von großflächigen Plakaten lächelten. Keine Absicht, versichern die Parteien. Man habe bereits mit den anderen Parteien Kontakt aufgenommen, erklärt Lackner den VN. Die Werbeagentur habe die Plakate versehentlich schon aufgestellt. Sie sollen noch einmal abgebaut – und am Sonntag wieder aufgestellt werden. Wie abgemacht.