Politik in Kürze

Politik / 14.09.2023 • 22:40 Uhr

Ausgewiesen

Moskau Russland hat zwei Mitarbeiter der US-Botschaft ausgewiesen. Der erste und zweite Sekretär der diplomatischen Vertretung seien zu unerwünschten Personen erklärt worden und müssten in sieben Tagen ausreisen, teilte das Außenministerium mit. Ihnen werde Einmischung in die inneren Angelegenheiten vorgeworfen. Sie hätten einen russischen Bürger angeworben, um an geheime Informationen zum Schaden der Sicherheit Russlands zu gelangen. Ende August hatte der russische Geheimdienst FSB einen ehemaligen russischen Mitarbeiter des US-Konsulats in Wladiwostok festgenommen.

Synagogenschutz

Jerusalem Erstmals soll jede Synagoge in Jerusalem zu den bevorstehenden hohen jüdischen Feiertagen bewaffneten Schutz bekommen. Dies könne ein Polizist, eine freiwillige Sicherheitskraft oder ein Bürger mit Waffenschein sein, erklärte Jerusalems Polizeichef Doron Turgeman. Freiwillige sollten zuvor eine entsprechende Einweisung erhalten. Hintergrund des Vorhabens ist die angespannte Sicherheitslage im Land mit mehreren Anschlägen in jüngster Zeit. Auch in und um die Jerusalemer Altstadt soll die Zahl der Einsatzkräfte den Angaben zufolge erhöht werden – besonders am Tempelberg.