Hilfe für Erdbebenopfer: “Wir spüren große Hilfsbereitschaft”

Caritas-Direktor Walter Schmolly schildert, was die Menschen im Erdbebengebiet am dringendsten brauchen.
Feldkirch Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnete es als eine der größten Katastrophen in der Geschichte seines Landes. Das Erdbeben im Grenzgebiet der Türkei und Syrien hat auf der ganzen Welt für Entsetzen gesorgt. Die Zahl der Todesopfer steigt immer weiter an. Helferinnen und Helfer suchen weiter nach Überlebenden. Tausende Menschen in den beiden Ländern haben alles verloren und sind obdachlos. Caritas, Rotes Kreuz, Land und Vorarlberger Nachrichten rufen im Rahmen von „Vorarlberg hilft“ zu Spenden auf, um die Not vor Ort zu mindern und die Hilfskräfte zu unterstützen.
Die Solidarität in Vorarlberg sei groß, betont Caritas-Direktor Walter Schmolly. “Es ist eine furchtbare Katastrophe. Die Bilder und Berichte erschüttern und lösen Betroffenheit aus. Wir spüren eine große Bereitschaft, zu helfen.”

Die Hilfsorganisation hat ihre Nothilfe für Syrien und die Türkei verstärkt. Wie Schmolly den VN schildert, ist die Caritas Österreich direkt in Nordwestsyrien tätig, in der Gegend bei Aleppo, Latakia und Hama. „Seit den 90er-Jahren haben wir Hilfsprojekte in der Gegend. Da können wir anknüpfen.“ 4,1 Millionen Menschen sind dort auf Hilfe angewiesen. Nun braucht es vor allem temporäre Notunterkünfte, Wasser und Nahrungsmittel, medizinische Materialien und psychosoziale Versorgung. „Die Menschen müssen mit ihrer großen Trauer umgehen.“
Spendenaufruf
Caritas Raiffeisenbank: IBAN AT32 3742 2000 0004 0006, Kennwort: „Erdbeben Syrien und Türkei“ Online spenden www.caritas.at/erdbeben-syrien-tuerkei Rotes Kreuz Raiffeisenbank Montfort: AT84 3742 2000 0014 3248, Kennwort „Erdbeben Türkei, Syrien“