Das sagen die Vorarlberger Parteien zur Wahl in Niederösterreich

Politik / 30.01.2023 • 05:30 Uhr
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Absolute der ÖVP dahin: Wallner, Hammerer, Bitschi, Auer und Scheffknecht äußern sich zum Ergebnis.

St. Pölten, Bregenz Die Landtagswahl in Niederösterreich bringt vor allem für die ÖVP von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) eine beispiellose Schlappe. Die absolute Mehrheit ist dahin. Das hat auch Auswirkungen auf die künftige Regierung. Die FPÖ ist die große Gewinnerin. Sie kann sich über ordentliche Zuwächse freuen und verdrängt die SPÖ von Platz zwei. Leichte Zuwächse gab es für Grüne und Neos. Zum Wahlergebnis haben auch die Vertreterinnen und Vertreter der Vorarlberger Landesparteien Stellung bezogen.

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Landeshauptmann Markus Wallner, ÖVP

“Auch wenn die Verluste natürlich schwer wiegen, ist die Volkspartei weiterhin die klar stärkste Kraft in Niederösterreich. Ich bin mir sicher, dass Johanna Mikl-Leitner und die ÖVP in NÖ die Wahl genau analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen werden.

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Eva Hammerer, Grüne

Für die Grünen ist das Ergebnis ein Erfolg. Die Klimafrage war das große Anliegen. Helga Krismer und ihr Team werden sich weiterhin dafür einsetzen. Es gibt Rückenwind, um weiter an einem klimaneutralen Niederösterreich und am Erhalt des Planeten zu arbeiten.

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Christof Bitschi, FPÖ

“Gratulation an Udo Landbauer! Das Ergebnis spiegelt in Wahrheit auch die Stimmungslage in Vorarlberg wieder. Wenn man sich überlegt, dass Niederösterreich das Machtzentrum der ÖVP ist, kann man sich unsere Chancen für die nächste Landtagswahl ausrechnen.”

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Manuela Auer, SPÖ

“Deutlicher Sieger ist die FPÖ. Sie hat es geschafft, die Frustrierten, die Protestwählerinnen und -wähler zu erreichen. Mit Inhalten kam keine Partei durch. Dass die ÖVP verloren hat, hängt natürlich auch mit den Skandalen zusammen. Aber wir haben es nicht geschafft, inhaltlich zu punkten.”

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Sabine Scheffknecht, Neos

“Wir freuen uns mit der gebürtigen Vorarlbergerin Indra Collini und dem ganzen Neos-Team. Die Allmacht der ÖVP ist gebrochen, und das ist gut so. Das ist ein klares Signal dafür, dass sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eine andere Art der Politik wünschen.”