Hinter den Kulissen: Neuer Name Vorarlberg 50plus noch ungewohnt

Seniorenbund hat sich umbenannt, nicht überall ist das schon geläufig.
Der Seniorenbund hat zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Wie die VN berichteten, geht es um die Prüfung der ausbezahlten Coronahilfen aus dem NPO-Fonds, rund 24.700 Euro. Im Fokus steht, ob der Verein Seniorenbund und die gleichnamige ÖVP-Teilorganisation getrennt existieren. Denn Parteien oder ihre Teilorganisationen sind eigentlich von den Hilfen ausgeschlossen. Eine Entscheidung fällt erst.

Nun will der Seniorenbund seine Strukturen klarer definieren. Die politische Teilorganisation will sich in naher Zukunft personell neu aufstellen und betreut Personen mit aktiver Parteimitgliedschaft in der ÖVP weiter.
Der „Seniorenbund alt“ benannte sich schon im Dezember in „Vorarlberg 50 plus“ um, die Funktionäre blieben in den Ämtern. Landesobmann ist immer noch der frühere Landtagsabgeordnete und Bürgermeister Werner Huber (ÖVP, 75). Es handelt sich laut ÖVP-Geschäftsführer Dietmar Wetz (55) um einen der Partei nicht nahestehenden Verein, über den gesellschaftliche Aktivitäten geführt werden. Es findet also eine Trennung statt. Die Umbenennung scheint aber noch nicht bei allen angekommen zu sein. Im Bericht der Ortsgruppe „Vorarlberg 50plus Hohenems“ auf dem „Meine Gemeinde“-Portal von VOL.at war nämlich noch alles beim Alten: „Am 14. Dezember konnte der Seniorenbund Hohenems nach drei Jahren coronabedingter Pause endlich wieder eine Adventfeier für die Mitglieder veranstalten“, hieß es dort. Änderungen brauchen eben Zeit.