Das sagt die Opposition zur Rückkehr Wallners

Kommt Wallner zurück, hat er einiges zu tun. Die Baustellen sind aus Sicht der Opposition eher größer geworden.
Schwarzach Es sind nicht weniger Baustellen geworden, seit Landeshauptmann Markus Wallner aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit antreten musste. Umso turbulenter könnte seine Rückkehr werden, die sich für kommende Woche ankündigt.
Gibt es grünes Licht seitens der Ärzte, könnte Wallner bereits zum Schulstart wieder im Dienst sein. In seinem Büro will man das weder betätigen noch dementieren. Doch aus gut informierten ÖVP-Kreisen hören die VN, dass es am Montag tatsächlich so weit sein könnte.
Schonfrist gibt es für den Landeshauptmann dann keine. “Ansonsten braucht es eine andere Lösung”, hält die geschäftsführende SPÖ-Klubobfrau Manuela Auer fest. Zu drängend seien die Probleme. Neos-Chefin Sabine Scheffknecht ergänzt, dass auch den Menschen im Land keine Schonfrist vor den Herausforderungen zugestanden werde, die in den kommenden Monaten aufgrund der Teuerung und Energiekrise anstehen. FPÖ-Chef Christof Bitschi pocht ebenso auf schnelles Handeln. Allen gemeinsam ist die Forderung nach mehr Transparenz in der Affäre rund um den Wirtschaftsbund. Hier müsse aufgeklärt werden.
Der grüne Regierungspartner blickt der Rückkehr Wallners indes optimistisch entgegen. Man werde an der konstruktiven Arbeit nahtlos anknüpfen können, ist Landesrat Daniel Zadra überzeugt. Herbst und Winter sind bekanntlich auch ohne Krise eine turbulente Zeit. Stichwort: Budget. Zuerst steht aber noch die erste Landtagssitzung nach der Sommerpause an. Diese findet am 5. Oktober statt und soll das Parteienfinanzierungsgesetz für mehr Transparenz der Parteifinanzen in trockene Tücher bringen. Jeden Dienstag hält die Landesregierung nach ihrer wöchentlichen Sitzung ein Pressefoyer ab, das ist auch kommende Woche der Fall. Auf VN-Nachfrage hieß es lediglich, dass noch nicht entschieden sei, welches Thema dort behandelt werde.



