VN-Stammtisch zur Direkten Demokratie: Sechs Teilnehmer, sechs Positionen

Die direkte Demokratie erlitt einen Rückschlag: Eine Zustandsbeschreibung aus Sicht der einzelnen Parteien.
Schwarzach Vor allem auf Gemeindeebene ist direkte Demokratie maßgeblich, sind sich die Vertreter der Landtagsparteien nahezu einig. Alle wollen sie stärken, doch nicht immer über den gleichen Weg. Christoph Aigner vom Netzwerk Volksabstimmen über Volksabstimmen stellt Österreich ein schlechtes Zeugnis aus: “Direkte Demokratie ist hier nicht vorhanden.” Eva Hammerer (Grüne) sieht auch die Verantwortung in den Gemeindevertretungen, Roland Frühstück (ÖVP) hofft vor allem auf den Bund. Laut Johannes Gasser (Neos) finden die Ergebnisse direktdemokratischer Prozesse zu wenig Berücksichtigung. Auch Manuela Auer (SPÖ) erhofft sich in Zukunft mehr Reaktionen aus der Politik. Christof Bitschi (FPÖ) fordert generell einen österreichweiten Ausbau der direkten Demokratie. Je mehr Mitbestimmung, desto besser. Doch wie geht es tatsächlich weiter mit der direkten Demokratie? Darüber diskutieren die Politikerinnen und Politiker sowie Christoph Aigner am 23. Juni beim VN-Stammtisch in Schwarzach.






