So denken Vorarlbergs Landespolitiker über einen Lockdown

Politik / 18.11.2021 • 05:50 Uhr
So denken Vorarlbergs Landespolitiker über einen Lockdown
Die Landtagssitzung am Mittwoch wurde einmal mehr vom Coronavirus dominiert. Sowohl thematisch als auch im Outfit. VN/Hartinger

Manche sind dafür, andere dagegen.

Bregenz Die Zahlen steigen und steigen und steigen. Wie soll die Politik reagieren? Alle sind sich einig: Man möchte einen Lockdown vermeiden. Aber ist das überhaupt noch möglich? Darüber gehen die Meinungen schon auseinander, wie eine Umfrage am Rande der Landtagssitzung zeigt.

Sabine Scheffknecht, Neos-Klubobfrau und Parteichefin. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Sabine Scheffknecht, Neos-Klubobfrau und Parteichefin. VN/Paulitsch

Die Ausweitung der Maskenpflicht hätte früher kommen müssen. Es wird vermutlich auch für die Nachtgastro schwierig. Wir setzen auf eine Einschränkung der Kontakte, im Moment aber auf Eigenverantwortung. Spitzt sich die Situation zu, wird es weitere Schritte brauchen. Sabine Scheffknecht, Neos

Thomas Hopfner, SPÖ-Klubobmann.<span class="copyright"> VN/Paulitsch</span>
Thomas Hopfner, SPÖ-Klubobmann. VN/Paulitsch

Die Maßnahmen müssen noch weitergehen, wenn wir die steigenden Infektionszahlen jetzt nicht stoppen können. Ich picke nicht am Begriff Lockdown. Wir müssen aber Schritte setzen, um Kontakte zu reduzieren. Es wird ein Lockdown sein, aber schon der Begriff allein ist ein Problem. Thomas Hopfner, SPÖ

Christof Bitschi, FPÖ-Klubobmann und Parteichef. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Christof Bitschi, FPÖ-Klubobmann und Parteichef. VN/Paulitsch

Wir müssen alles unternehmen, damit es nicht zu einem Lockdown kommt. PCR-Tests und Contacttracing müssen endlich klappen. Wenn diese Schutzmaßnahmen funktionieren, braucht es keinen Lockdown. Investiert man das Geld, das ein Lockdown kostet, in den Gesundheitsbereich, wäre einiges erreicht. Christof Bitschi, FPÖ

Eva Hammerer, stv. Klubobfrau und Parteichefin, Grüne.<span class="copyright"> VN/Steurer</span>
Eva Hammerer, stv. Klubobfrau und Parteichefin, Grüne. VN/Steurer

Was die Entwicklung der Zahlen betrifft, ist Vorarlberg zwei bis drei Wochen hinter Salzburg und Oberösterreich. Wir können noch reagieren. Es wird weitere Maßnahmen brauchen, vom Homeoffice bis zur FFP2-Maske. Experten sagen, es braucht 30 Prozent weniger Kontakte, besser 50 Prozent. Eva Hammerer, Grüne

Roland Frühstück, ÖVP-Klubobmann. <span class="copyright">ÖVP</span>
Roland Frühstück, ÖVP-Klubobmann. ÖVP

Wir brauchen weitere Maßnahmen. Wenn es ein Lockdown wäre, dann kurz und knackig. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie Antigentests zu 2G oder Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen. Würde es ausschließlich nach mir persönlich gehen, ich würde alles für zwei Wochen zumachen. Roland Frühstück, ÖVP