Parteianwalt will Kurz mit Analyse entlasten
wIEN Mit einem Rechtsgutgachten startet die Volkspartei einen weiteren Entlastungsversuch für ihren in Korruptionsermittlungen verstrickten Bundesparteiobmann Sebastian Kurz. In dem von Parteianwalt Werner Suppan in Auftrag gegebenen 17-seitigen Gutachten schreibt der Wiener Strafrechtsprofessor Peter Lewisch, dass sich der von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) behauptete konkrete Tatverdacht gegen Kurz „in keiner Weise nachvollziehen“ lasse. Er wirft den Ermittlern „Spekulationen und Mutmaßung“ vor.