Politik in kürze
Aufregung um
Treffen in Lindau
lindau In Deutschland hat ein Treffen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern zur Corona-Lage in Lindau für Aufregung gesorgt. Wie „Bild.de“ berichtete, waren von zwei geplanten Tagen im noblen Hotel „Bayerischer Hof“ eigentlich nur vier Stunden effektive Konferenzzeit vorgesehen – trotz steigender Infektionszahlen. „Ursprünglich standen noch weitere Punkte auf der Tagesordnung, die eher nach Lustreise klingen als nach Gesundheitsministerkonferenz“, hieß es in dem Bericht. So seien eine Bootstour und ein Besuch der Spielbank durch die mitgereisten Teams geplant gewesen. Am Mittwoch habe das Büro von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek schließlich verkündet: „Die zunächst vorgesehene Schifffahrt über den Bodensee findet nicht statt.“ Auch vom Besuch des Casinos sei plötzlich keine Rede mehr gewesen.
Orbán bietet Korridor für Flüchtlinge an
budapest Ungarns Premier Viktor Orbán hat dem Westen angeboten, für Flüchtlinge und Migranten Korridore durch sein Land zu öffnen. „Wenn ihr sie braucht, nehmt sie“, sagte er am Freitag. Im übrigen meinte Orbán, dass Coronavirus-Varianten von Migranten eingeschleppt würden. Belege legte er nicht vor. Der Rechtsnationalist hat es so gut wie unmöglich gemacht, in Ungarn um Asyl anzusuchen.