Der Außenminister als Altach-Fan und Mannschaftskapitän

Michael Linhart (ÖVP) berichtet im Gespräch mit den Vorarlberger Nachrichten unter anderem von der Fußballmannschaft des Außenministeriums.
Wien Dass der Außenminister ein Faible für Fußball hat, zeigt schon der erste Blick in sein neues Büro. Noch ist nicht viel eingerichtet, doch ein weißer Ball steht im Regal. Eine Frage ist damit gesetzt. Welchen Lieblingsverein hat der Vorarlberger in Wien? „Rapid oder Austria?“. Linhart antwortet: „Altach!“ Er erläutert außerdem, der Sport sei ein wichtiger Teil seines Lebens: „Über den Fußball bin ich im Außenministerium, aber auch im Ausland an verschiedene Menschen rangekommen. Es wird ja auch gesagt: Über den Fußball erkennt man den Charakter der Menschen.“ Der Außenminister spielt immer im Sturm, wie er sagt. Und er erzählt davon, wie er vor etlichen Jahren eine Fußballmannschaft im Ministerium aufgebaut hat: „Ich war immer der Kapitän, weil mir das ein Anliegen war. Ich bin ein Teamsportler.“
Den Posten als Außenminister sei keiner, den man anstrebe. Zwei Stunden hatte er Zeit, um zu entscheiden, ob er ihn annehmen will: „Ich habe mich noch mit meiner Familie beraten und danach gesagt: Es ist eine Chance und Verantwortung, die ich wahrnehmen will. Diplomaten sind da, um etwas für das Land zu tun.“ Diplomatisch antwortet er auch auf die Frage, ob er sich eher zur türkisen oder schwarzen ÖVP hingezogen fühlt: „Ich habe nie viel von dieser Farbenlehre gehalten. Ich habe für verschiedenste ÖVP-Minister gearbeitet. Die ÖVP war immer meine Heimat.“ Birgit Entner-Gerhold, Maximilian Werner