Politik in Kürze

Hungersnot in Myanmar
Naypyidaw Rund sechs Monate nach dem Militärputsch in Myanmar haben die Vereinten Nationen vor einer schweren Hungerkrise in dem südostasiatischen Land gewarnt. Für dringend benötigte Hilfen des Welternährungsprogramms stehe nicht ausreichend Geld bereit.
Prowestliche Regierung in Moldau
Chisinau Rund einen Monat nach einer richtungsweisenden Parlamentswahl hat die Republik Moldau eine neue Regierung. Die Mehrheit der 101 Abgeordneten bestätigte am Freitag 13 Ministerinnen und Minister im Amt. Damit kann Präsidentin Maia Sandu bei ihrem prowestlichen Kurs künftig auch auf den Rückhalt der Regierung bauen.
Raketenangriffe auf Israel
Tel Aviv Die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah hat nach eigenen Angaben den Norden Israels mit mehreren Raketen beschossen. Die israelische Armee berichtete am Freitag von mehr als zehn Raketen. Der größte Teil sei von der Raketenabwehr „Iron Dome“ abgefangen worden, der Rest auf freier Fläche eingeschlagen. Die Armee startete daraufhin nach eigenen Angaben einen Gegenangriff. Die eng mit dem Iran verbündete Hisbollah erklärte, die Raketen seien eine Reaktion auf die Luftangriffe durch Israel am Donnerstag.
Kein Zurück in Tunesien
Tunis Tunesiens Präsident Kais Saied betont, dass es „kein Zurück“ von seiner Entscheidung gebe, das Parlament auf Eis zu legen und die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Es werde nur mit den Aufrichtigen einen Dialog geben. Saied hatte überraschend Ministerpräsident Hichem Mechichi entmachtet und das Parlament ausgesetzt.