Präsident des Tschad, Déby, gestorben

N’Djamena Tschads Langzeitherrscher Idriss Déby Itno ist tot. Das gab am Dienstag Militärsprecher Azem Bermandoa Agouna im Staatsfernsehsender bekannt. Der Staatschef sei bei schweren Zusammenstößen mit einer Rebellengruppe an der Front gestorben. Demnach soll Mahamat Idriss Déby Itno, der Sohn des verstorbenen Präsidenten und Vier-Sterne-General, die Führung einer militärischen Übergangsregierung übernehmen.
Die Armee des von Armut und Terrorismus gebeutelten zentralafrikanischen Landes bekämpft schwerbewaffnete Kämpfer der “Front für Wandel und Eintracht im Tschad” (FACT), die zur Präsidentenwahl am 11. April aus Libyen in den Norden des Tschads eingedrungen waren und in Richtung Hauptstadt N’Djamena vordrangen.