Neun positive Ergebnisse bei Ausreisetests im Leiblachtal

Politik / 28.03.2021 • 14:25 Uhr
Neun positive Ergebnisse bei Ausreisetests im Leiblachtal
VN/STEURER

In Hörbranz gibt es die meisten Infizierten.

Bregenz Im Leiblachtal, in dem seit Donnerstag eine Ausreisetestpflicht gilt, sind bisher neun positive Ergebnisse verzeichnet worden. Am Samstag kam eine Neuinfektion hinzu, teilte Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Abend mit. Insgesamt galten in den Gemeinden im Tal 115 Menschen als infiziert, bei 51 wurde die britische Virusvariante nachgewiesen.

Die meisten Infizierten gab es in Hörbranz mit 77 Fällen. Dort wurden im Kindergarten Dorf elf Personen positiv getestet. In Lochau wurden 33 Fälle vermeldet, zwölf davon sind auf eine Volksschule zurückzuführen. Auch in anderen Schulen bzw. Kinderbetreuungseinrichtungen in den Gemeinden wurden Infektionen festgestellt.

Am Samstag 17.00 Uhr wurden 1255 Tests gezählt. Bis 22.00 Uhr sollen noch 400 dazu kommen, hieß es. Bisher wurden im Leiblachtal rund 11.800 Tests durchgeführt.

Die Ausreisetestpflicht aus dem Leiblachtal wird seit Donnerstag an drei Kontrollpunkten überprüft: am Autobahngrenzübergang Hörbranz, auf der L190 bei der Lochauer Klause und bei der Hörbranzer Auffahrt auf die Rheintalautobahn (A14) Richtung Bregenz. Wer die Region – betroffen sind die Gemeinden Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Eichenberg und Möggers – verlassen will, muss ausnahmslos eine Bestätigung über ein negatives Testergebnis mitführen. Antigen-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 72 Stunden. Dies gilt auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Ausreisetestpflicht wurde vorerst bis 31. März angeordnet.