Papst fordert Solidarität der Gläubigen

Politik / 07.03.2021 • 22:52 Uhr
Der Papst beendete seine Irak-Reise mit einer Messe.REUTERS
Der Papst beendete seine Irak-Reise mit einer Messe.REUTERS

Mosul Bei seinem Besuch im Nord­irak hat Papst Franziskus in einer Messe vor Tausenden Gläubigen Machtmissbrauch und Korruption angeprangert. Die unheilvolle Beeinflussung der Macht und des Geldes müsse aus den Herzen und der Kirche ausgerottet werden, sagte er am Sonntag in seiner Predigt im Fußballstadion der kurdischen Hauptstadt Erbil. Er  forderte zudem Solidarität der Gläubigen. „Wir müssen uns verantwortlich fühlen und dürfen nicht zuschauen, wenn der Bruder oder die Schwester leidet.“ Erbil wurde für viele Christen zum Zufluchtsort, als die Terrormiliz IS immer mehr Städte einnahm.