Politik in Kürze

UN warten auf Lebenszeichen
genf Die Vereinten Nationen warten immer noch auf ein Lebenszeichen der mutmaßlich von ihrer Familie in Dubai festgehaltenen Prinzessin Latifa. Nach Gesprächen mit Vertretern der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate könne er „über keine nennenswerten Fortschritte berichten“, sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüro (OHCHR), Rupert Colville, am Freitag. Die Frage, ob das OHCHR Hinweise erhalten habe, dass die 35-Jährige noch lebt und es ihr gut geht, verneinte er. Die Tochter des Emirs von Dubai wurde seit einem gescheiterten Fluchtversuch 2018 nicht mehr öffentlich gesehen.
Somalia: Viele Tote
bei Bombenanschlag
Mogadischu Ein mit Sprengsätzen gefüllter Wagen hat ein beliebtes Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu gerammt. Mindestens 21 Menschen seien bei der Explosion getötet und mehr als 30 weitere verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Er machte die Extremistengruppe Al-Shabaab für die Bluttat am Freitagabend verantwortlich. Mindestens ein Gebäude in der Nähe des Restaurants stürzte ebenfalls ein. Es wurde befürchtet, dass Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sind.

This undated image taken from video in an unknown location shows Sheikha Latifa bint Mohammed Al Maktoum speaking into a mobile phone camera. The United Nations’ human rights body said Wednesday Feb. 17, 2021, it will seek information from the United Arab Emirates about the daughter of Dubai’s powerful ruler after she said in video messages that she was being imprisoned in a heavily guarded villa. (#FreeLatifa campaign – Tiina Jauhiainen/David Haigh via AP)