Politik in Kürze

Erdogan will neue Verfassung
Ankara Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (66) hat Pläne für eine neue Verfassung angedeutet. “Es ist klar, dass die Quelle der Probleme der Türkei darin liegt, dass ihre Verfassungen immer von Putschisten geschrieben wurden”, sagte Erdogan auf einer Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung am Montag in Ankara. Beobachtern zufolge geht es Erdogan darum, über das Jahr 2028 hinaus im Amt zu bleiben. 2017 hatte er die Verfassung schon einmal ändern lassen.
Neue Anwälte
washington Kurz vor Beginn des Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump im Senat hat der frühere US-Präsident seine Verteidigung neu aufgestellt. Trumps Büro teilte mit, das neue Verteidigerteam werde von den „hoch angesehenen Prozessanwälten“ David Schoen und Bruce Castor geleitet werden. Der Sender CNN meldete, das bisherige Team sei „praktisch zusammengebrochen“, weil die vorgesehen gewesenen fünf Anwälte Trump doch nicht vertreten würden. Grund dafür seien Differenzen bei der Verteidigungsstrategie gewesen. Trump habe verlangt, dass die Anwälte sich auf seine unbelegten Wahlbetrugsvorwürfe konzentrieren.