Höhepunkt der zweiten Welle vorbei

Politik / 23.12.2020 • 05:45 Uhr
Die Infektionszahlen sind noch immer zu hoch. Das sagt auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober. <span class="copyright">APA</span>
Die Infektionszahlen sind noch immer zu hoch. Das sagt auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober. APA

Entspannung macht sich auch bei Patienten mit schwerer Erkrankung bemerkbar.

SCHWARZACH In Bezug auf die bestätigten Infektionen hat Vorarlberg den Höhepunkt der zweiten Welle bereits mehr als einen Monat hinter sich. Am 13. November waren 850 Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche erreicht. Gestern belief sich diese Inzidenz auf 183. Zweitversetzt zu den Infektionen entwickelte sich die Zahl der Patienten mit einem schweren Erkrankungsverlauf. Sie ist bis in den Dezember hinein gestiegen. Auch sie ist nun jedoch stark gesunken. Das macht sich auch bei den Todesfällen bemerkbar. Es gibt deutlich weniger, gestern steig die Gesamtzahl um einen auf 201.

Höhepunkt der zweiten Welle vorbei

Im Bundesländervergleich ist Vorarlberg früher in die zweite Welle geraten und auch früher herausgekommen. In der Steiermark sind gerade so viele Todesfälle zu beklagen wie noch nie. Hier hat sich die Gesamtzahl allein gestern um 50 auf 1142 erhöht. Im bevölkerungsreicheren Wien sind bisher 991 verzeichnet worden.

Auch in Vorarlberg ist die Pandemie aber noch lange nicht vorbei. So sehr das Infektionsgeschehen von Mitte November bis Anfang Dezember nachgelassen hat, so sehr stabilisiert es sich nun bei einer Inzidenz von knapp unter 200. Das ist extrem hoch. Zur Einstufung als Risikogebiet durch Deutschland ist es im Frühherbst bei Überschreitung von 50 gekommen. Außerdem lauern Risiken: In Liechtenstein ist die Inzidenz gerade in wenigen Tagen von unter 300 auf über 600 gestiegen.