Möglicher Coronafehlalarm im Umweltministerium

Politik / 07.10.2020 • 08:00 Uhr
Möglicher Coronafehlalarm im Umweltministerium
Nachdem ein Mitarbeiter positiv getestet wurde, musste der Vorarlberger Staats­sekretär Brunner zunächst in Quarantäne. BMK

Staatssekretär Magnus Brunner musste vorerst in Quarantäne.

Wien Das Coronavirus hat die Bundesregierung erreicht. Nachdem Mitarbeiter von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und von Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) positiv getestet wurden, mussten am Dienstag sowohl Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne) als auch ihr Staatssekretär Brunner in Quarantäne. Die Coronatests der beiden Politiker fielen genauso wie jene von Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) negativ aus. Der Ministerrat heute, Mittwoch, wird virtuell stattfinden.

Vorgehen in Abklärung

Das weitere Vorgehen wird im Laufe des Mittwochs in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschieden, teilte ein Sprecher der Ministerin mit. Bis zur Entscheidung arbeite sie von zu Hause und nehme keine Termine wahr. Gleiches erklärt Brunner. Auch sein Team blieb vorerst in häuslicher Absonderung. Nach einem zweiten Test von Brunners Mitarbeiter zeichnete sich am Dienstagabend ab, dass doch keine Quarantäne mehr nötig sein dürfte. Laut VN-Informationen könnte es sich um einen Fehlalarm gehandelt haben. Brunner hatte am Donnerstag mit seinem Mitarbeiter einen Termin mit jenem Kurz-Vertrauten wahrgenommen, dessen Covid-19-Testergebnis am Montag positiv war.

In der Nacht auf Dienstag erfuhr die Person aus Brunners Team, dass sie positiv ist; mit Folgen für Gewessler. Sie traf den Staatssekretär und dessen Mitarbeiter am Montag vor Bekanntwerden des ersten Coronafalls im Kanzleramt.