Was Arlberg-Skifahrer jetzt tun müssen

Politik / 18.03.2020 • 15:00 Uhr
Was Arlberg-Skifahrer jetzt tun müssen
Die gesamte Arlbergregion ist abgeriegelt. Viele waren Ski fahren und müssen jetzt in Quarantäne. VN/STEURER

Wer in der Region war, muss sich verpflichtend in häusliche Quarantäne begeben.

Bregenz Nachdem die Landesregierung die gesamte Arlbergregion abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt hat, fragen sich viele Vorarlberger, wie sie jetzt weiter vorgehen sollen. Müssen sie jetzt automatisch unter verpflichtende Heimquarantäne, auch wenn sie sich vielleicht nur kurz, etwa zum Skifahren, in einer der betroffenen Gemeinden Lech, Zürs, Warth, Schröcken und Stuben aufgehalten haben?

Das Land informiert dazu auf seiner Website. Vorneweg: Jeder, der in den letzten vierzehn Tagen in der Region war, beispielsweise zum Skifahren, muss eigenständig in Quarantäne gehen. Das ist nicht freiwillig, sondern verpflichtend. Ausnahmen gibt es mitunter für Personen, die in kritischen Infrastrukturen arbeiten.

Auf der Website des Landes findet sich ein Kontaktformular, das man ausfüllen sollte, wenn man sich in den Risikogebieten aufgehalten hat. Auch Personen, die zwar keine Symptome verspüren, aber Kontakt mit einem positiv getesteten Menschen hatten, sollten das entsprechende Formular ausfüllen, um Informationen über die weitere Vorgangsweise zu erhalten. Gibt es innerhalb eines Tages keine Nachricht oder der Gesundheitszustand verschlechtert sich, sollte die Nummer 1450 angerufen werden.

Das Land rät außerdem jenen Personen, die Kontakt zu Arlberg-Besuchern hatten, sich freiwillig in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben.

Kommt man in Heimquarantäne, heißt das: Das Haus beziehungsweise die Wohnung darf keinesfalls verlassen werden, nicht einmal zum Einkaufen. Private Besuche sind untersagt. Zwei Mal täglich muss man die Körpertemperatur messen und dokumentieren.