Vorarlbergs SP startet in Nationalratswahlkampf

Politik / 02.09.2019 • 16:00 Uhr
Vorarlbergs SP startet in Nationalratswahlkampf
Katharina Müller und Reinhold Einwallner bilden die Speerspitze der Vorarlberger Sozialdemokraten bei der Nationalratswahl am 29. September.

Bludenzer Arbeitsmedizinerin und Bregenzer Nationalrat präsentierten ihre konkreten Ziele.

Bregenz In vier Wochen wählen die Österreicher ihr neues Parlament. Die SP Vorarlberg hat dazu ihr Team samt Programm vorgestellt. Angeführt wird die Landesliste von Reinhold Einwallner, der bereits seit zwei Jahren im Nationalrat die Interessen der Vorarlberger vertritt. „Wir stehen für eine Politik, in der Mensch und Umwelt wichtiger sind als Geld und Profite. Dafür setze ich mich gemeinsam mit meinem Team ein“, sagt der Bregenzer. Das Programm hat vier Eckpunkte: „Für eine gute Arbeit, von der man leben kann; für ein qualitatives und faires Gesundheitssystem; für bezahlbares Wohnen; und für den Klimaschutz.“ Dazu zählt ein Mindestlohn von 1700 Euro netto. Mit dem „1-2-3-Klimaticket“ setzen sie als Initiative für den Klimaschutz auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu bezahlbaren Preisen.

Gewerkschafter auf Platz drei und vier

Auf Platz zwei der Landesliste befindet sich Katharina Müller, Arbeitsmedizinerin aus Bludenz. Die 40-Jährige hat sich bewusst für den aktiven Einsatz in der Politik entschieden: „In der Politik geht es darum, selbst anzupacken und die Dinge besser zu machen. Politische Entscheidungen können große Auswirkungen auf die Betroffenen haben. Das erlebe ich als Arbeitsmedizinerin tagtäglich. Ich möchte dazu beitragen, sowohl durch meinen Beruf als auch in der Politik das Leben der Menschen sicherer und besser zu machen.“ Bei Müller stehen dementsprechend Themen der Gesundheitspolitik ganz oben auf der Agenda. So spricht sie sich klar dafür aus, dass alle Versicherten dieselben Leistungen erhalten, und zwar unabhängig davon, bei welcher Versicherung sie sind.

Auf Platz drei und vier befinden sich mit Christian Pellini und Patricia Zangerl Gewerkschafter. „Mit unserem Programm haben wir die Themen im Fokus, die die Vorarlberger am meisten beschäftigen. Im Gegensatz zu anderen Parteien setzen wir nicht auf Schlechtreden und Spalten, sondern aufs Bessermachen und Zusammenarbeiten. Dieses Programm und dieser Stil sind unser Angebot an die Vorarlberger“, betont Einwallner.