SP-EU-Kandidaten wollen den Bürgern die EU greifbarer machen

Die EU-Kandidaten der Sozialdemokraten wollen nicht nur die Wähler für die EU-Wahle im Mai mobilisieren.
Bregenz Das Mobilisieren der Wählerschaft und das Verständnis der Bürger dafür, wo und wie die Europäische Union (EU) im Alltag zu spüren ist: Diese Ziele sind auch für die Sozialdemokraten im Vorfeld der EU-Wahl am 26. Mai dieses Jahres wichtig. Vielen Bürgern sei nach wie vor nicht bewusst, dass sich Entscheidungen der EU direkt auf den Alltag auswirken, betonte Evelyn Regner als Listenzweite und Leiterin der SP-Delegation im Europäischen Parlament gemeinsam mit EU-Kandidatin Patricia Zangerl und dem Vorarlberger EU-Kandidat Nathaniel Heinritz. Derartige Themen gelte es wahrnehmbar zu machen.
Allein in Vorarlberg könnten solche Dinge allerdings nicht gelöst werden, legte auch der Vorarlberger SPÖ-Kandidat Nathaniel Heinritz nach und führte als Beispiel den Klimawandel an. Dieser Klimawandel könnte ohne Gegenmaßnahmen massive Auswirkungen auf Vorarlberg haben, zeichnete Heinritz ein düsteres Zukunftsszenario: „Wenn es so weitergeht, dann ist prognostiziert, dass wir in zehn, 15, 20 Jahren Plusgrade haben auf 1500 oder gar 2000 Meter Seehöhe. Dann wird die beste Beschneiungsanlage keinen Kunstschnee mehr liefern können.“ Falls diese Krise auf der Ebene der Europäischen Union nicht abgewendet werden könne, befindet sich aus seiner Sicht der Wirtschaftsstandort in Gefahr.