Vorarlberger Neos-Mandatar Loacker fordert Regierung zu rascher Umsetzung des automatischen Pensionssplittings auf

ÖVP arbeitet an neuem Modell, FPÖ bremst.
Wien Nur heiße Luft sei zu wenig, reagiert der Vorarlberger Neos-Mandatar Gerald Loacker auf die Ankündigung von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), dass sich Eltern ihre Pensionsansprüche während der Kindererziehung automatisch teilen sollen. Auch Loacker tritt dafür ein, zweifelt aber an der Umsetzung. Diese könnte schwierig werden, zumal FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch beim aktuellen Modell keinen Änderungsbedarf erkennt. Wie die VN berichteten arbeitet der ÖVP-Klub derzeit an einer neuen Variante. Die Neos hätten bereits eine in der Schublade. “Bei Eltern soll für die Zeit der Kindererziehung bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes automatisch ein Pensionssplitting gelten, sofern sie sich nicht einvernehmlich dagegen entscheiden”, heißt es in deren Programm. Die Pensionskontogutschriften aus Einkommen und Versicherungsleistungen (zum Beispiel für die Kindererziehung) sollen gleichmäßig auf die Konten der Eltern aufgeteilt werden. Das automatische Splitting solle bei leiblichen Eltern unabhängig von einer Ehe oder aufrechten Partnerschaft bestehen und mit dem zehnten Geburtstag des jüngsten Kindes enden. Wichtig sei vor allem, dass das Pensionssplitting auch möglich sein müsse, wenn ein Partner Teilzeit arbeite, erklärt Loacker.