Quartier Illufer wächst

OP / 21.11.2022 • 15:50 Uhr
Das Bauprojekt schreitet gut voran. Nach Abschluss der Arbeiten – voraussichtlich 2024 - stehen im Quartier insgesamt 193 Wohnungen zur Verfügung. TAY
Das Bauprojekt schreitet gut voran. Nach Abschluss der Arbeiten – voraussichtlich 2024 – stehen im Quartier insgesamt 193 Wohnungen zur Verfügung. TAY

Das aktuell größte Wohnbauprojekt Feldkirchs soll bis 2024 abgeschlossen werden.

Wohnbau Mit dem Projekt „Illufer“ entstand in Feldkirchs einwohnerreichstem Stadtteil Gisin-gen eine besondere Bebauung. Bereits im Jahre 2002 wurde gemeinsam mit der Stadt Feldkirch eine zukunftsweisende Quartiersentwicklung der unbebauten Liegenschaften verabschiedet. Dieses Projekt wurde im Laufe der letzten 20 Jahre nach und nach umgesetzt und wird nun mit dem Start der dritten Bauetappe im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Es entstehen insgesamt sieben Häuser mit 193 Mietwohnungen.

Die letzte Bauetappe

„Die Investitionen für den letzten Bauabschnitt belaufen sich auf ungefähr 20 Millionen Euro“, meint Vorstand Tobias Forer-Pernthaler. Damit setzt das Unternehmen die abschließende Bauphase des Quartiers „Illufer“ in die Tat um: Auf drei Baukörper verteilt entstehen insgesamt 85 Wohneinheiten sowie zwei Gewerbeflächen mit einer Nutzfläche von insgesamt 5250 Quadratmetern.

Innerhalb der Wohneinheiten sind sowohl Zwei-, Drei- als auch Vier-Zimmer-Wohnungen vertreten. Geplant wurden die Gebäude vom Architekturbüro Gohm & Hiessberger. Mit der Erweiterung des Gebäudekomplexes und der damit verbundenen Tiefgarage werden den Mietern zusätzliche Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes zur Verfügung gestellt.

Nachhaltig und sozial

Die F.M. Hämmerle Holding achtet bei diesem Wohnbauprojekt besonders auf die Nachhaltigkeit. „Dies spiegelt sich in der ökologischen, monolithischen Massivbauweise ohne Fassadendämmung mit Styropor wider“, erklärt der Bauvorstand. Geothermie und Wärmepumpe sollen eine nachhaltige Energielösung schaffen. Trotz Materialengpässen, Inflation und der schwierigen Preissituation hält das Unternehmen an seinen geplanten Bauvorhaben fest. Neben privaten Mietern werden auch soziale Projekte unterstützt. Dies zeigt sich u.a. auch in der Nutzung des Quartiers „Illufer“. So sind öffentliche Spielplätze, ein öffentlicher Kindergarten, Clusterwohnungen der Lebenshilfe sowie das Institut für Sozialdienste (ifs) Teil des Illufers. TAY

Quartier Illufer wächst
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