Dörfliche Struktur, die sich bewährt

OP / 02.09.2020 • 15:39 Uhr
Ortsvorsteher Dieter Preschle spricht den Levnern seinen Dank aus.Archiv/Uysal
Ortsvorsteher Dieter Preschle spricht den Levnern seinen Dank aus.Archiv/Uysal

Levner Hilfsbereitschaft beeindruckt Ortsvorsteher.

Ortsvorsteher Nachbarschaftshilfe im wahrsten Sinne des Wortes wurde geleistet, als im März coronabedingt plötzlich alles heruntergefahren wurde und ein Gang zum Arzt, zur Apotheke, zur Bank und selbst zum Lebensmittelladen für manche nicht mehr möglich gewesen ist. Einmal mehr hat sich hier die dörfliche Struktur des Stadteils Levis bewährt, ist Dieter Preschle, Ortsvorsteher von Levis, überzeugt. Die große Bereitschaft zu helfen, der Zusammenhalt in den Wohnanlagen, wo die Jungen viele Wege für ihre älteren Nachbarn übernommen haben, hätten ihn beeindruckt, sagt Preschle, der allen Levnern für diese prompte Hilfe seinen Dank aussprechen will.

Verbindung zur Innenstadt

Dass das Dorf- bzw. Stadtleben mittlerweile aber seinen (zwar nicht ganz gewohnten) Gang gehen muss, zeigt unter anderem die Großbaustelle, auf der tagtäglich an der Realisierung der Bahnhofcity gearbeitet wird. Die Bebauung des Bahnhofsvorplatzes ist zurzeit sicher eines der größten Bauvorhaben in Vorarlberg, betont Preschle. Mit der Ansiedlung von Wohnungen, Büros, Gewerbebetrieben und einem Hotel entstehe hier ein kleines Zentrum. Dazu komme noch der ökologische Gesichtspunkt durch die Begrünung der Pilze am Busplatz, so der Ortsvorsteher. Dass die Verbindung mit der Innenstadt immer dichter werde, zeige sich dadurch, dass bei der Verbindung Bahnhof–Jahnplatz die verschiedenen Bauabschnitte jetzt immer näher zusammenrücken würden. Was Preschle in diesem Zusammenhang nicht außer Acht lassen will: „Wir sollten dabei den Durchzugsverkehr in Levis nicht vergessen, mit dem die Bewohner täglich konfrontiert sind. Eine langfristige Lösung dafür ist nach meinem Dafürhalten nach wie vor der Stadttunnel.“ bp