Noch ein bisschen frecher und fescher, unverändert fröhlich

Motor / 02.07.2021 • 11:48 Uhr
Zur bekannten optischen Fröhlichkeit des C3 Aircross hat Citroën jetzt ein wenig mehr Kantigkeit addiert. LED-Licht ist nun serienmäßig dabei.
Zur bekannten optischen Fröhlichkeit des C3 Aircross hat Citroën jetzt ein wenig mehr Kantigkeit addiert. LED-Licht ist nun serienmäßig dabei.

Citroën hat den C3 Aircross außen wie innen gestrafft.

fahrbericht Für frischen Wind, gepaart mit einer gehörigen Portion Frechheit hatte 2017 der C3 Aircross im subkompakten SUV-Segment gesorgt. Mit Stilzitaten des polarisierend gestylten Ur-Cactus, allerdings mit bereits milder ausgeprägter seitlicher Rempelschutz-Polsterung, dafür mit der Option auf farblich kontrastierendes – fröhliches – Farb- und Dekordesign.

In gewisser Weise gab er dem größeren Bruder, dem C5 Aircross, die Stilrichtung vor. Jetzt geht Citroën einen umgekehrten Weg. Die Optik des doch schon etwas pausbäckig wirkende Crossover wurde dem neuen Familiengesicht angepasst. Tonangebend ist hier das künftige Mittelklassemodell C5 X, ein später Erbe des C5 und des C6 gleichermaßen. Von ihm geerbt hat der C3 Aircross jetzt eine gewisse Kantigkeit, mit Tagfahrlichleiste und wesentlich schlankeren Scheinwerfern – jetzt serienmäßig LEDs -, die gleichzeitig das Fernlicht integrieren. Auffallend ist der selbstbewusster wirkende Kühlergrill.

Auch im Interieur setzte es Retuschen. Im Cockpit ist das ein neuer 9-Zoll-Touchscreen fürs Infotainmentsystem. Die Mittelkonsole wurde frisch zurechtgeschnitten, in den angehobenen Ausstattungsstufen ist es möglich, auch aus dem Fond auf sie zuzugreifen. Komfortsitze kann man in den Inneraum holen und sich damit für längere Reisen kommod einrichten. Motorisch bleibt‘s bei den bekannten 1,2-Liter-Benzinern (110, 130 PS) und 1,5-Liter-Dieseln (110, 120 PS). Modifikationen an beiden Triebwerken hat Citroën nicht groß annonciert. An Laufkultur haben beide dennoch gefühlt nochmals zugelegt. Der stärkere Diesel versteht sich sehr gut mit der Sechsstufen-Automatik, eine Kombination, die serienmäßig ist, ebenso wie für den kräftigeren Benziner.

Elektrifizierung ist wohl erst in einer kommenden Generation angesagt, wenn die C3-Baureihe auf eine entsprechende Plattform übersiedelt. Vorerst jedoch wird das gesamte Modellprogramm neu arrangiert. Das obere Ende wird mit dem bereits erwähnten Mittelklassemodell definiert, am unteren Ende fällt der C1 weg. BKH

Fakten und Daten

Motor/Antrieb Beziner mit 1,2 l Hubraum und Dreizylinder mit 110 und 130 PS, Diesel: 1,5-l-Vierzylinder mit 110 und 120 PS/man.6-Gangschaltung, Sechsstufenautomatik/Frontantrieb.

Marktstart/Preis Spätsommer/ab 20.290 Euro