Trittfeste Raum-Galaxie für sieben

Auch wenn Familien-Vans langsam aus den Modellprogrammen verschwinden hält Ford weiterhin daran fest. Der Allradantrieb des Galaxy ist mit kräftigem Diesel kombiniert.
Fast untergegangen ist der 25. Geburtstag des Van-Flaggschiffs. Corona mag einen Anteil haben. Dennoch: 1995 kam die erste Generation des Ford Galaxy, damals Produkt einer Kooperation mit dem VW-Konzern, auf den Markt.
Eigenständige Entwicklung
In der ersten Modellphase hatte der bis zu siebensitzige Familien- und Business-Van im Gegensatz zu seinem Pendant aus Wolfsburg noch keinen Allradantrieb als Option.
Das änderte sich noch nicht mit dem Wechsel in die zweite Generation (2006), die einer Eigenentwicklung entstammte. Das war auch insoferne maßgeblich, weil seine Optik im sogenannten Kinetic-Design für eine Zeit lang visuell den Auftritt aller Ford-Pkw-Modelle prägte.
4×4 elektronisch gesteuert
Eine markante Umstellung war der Wechsel in die dritte Generation (2015). Optisch und technisch. Auf der Plattform des Mittelklasse-Modells Mondeo wurde das Antriebsstrang-Portfolio des Fronttrieblers um eine Allrad-Version erweitert.
Vor Kurzem erfolgte zudem ein Facelift. Zur optionalen Trittsicherheit durch ein elektronisch gesteuertes 4×4-System wurde der Raumfahrer serienmäßig, unter anderem auch digital und assistent- sowie komfortelektronisch auf aktuellen Stand gebracht. Im Fokus standen jedoch vor allem die Motoren, das Portfolio ist aktuell reduziert auf einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 165 PS und einen 2,0-Liter-Diesel in drei Konfigurationen: mit 150, 190 und 240 PS.
Allradantrieb ist mit dem mittleren Leistungsniveau kombiniert. Die Fahrstufen werden dabei über eine achtgängige Automatik sortiert und aös Basis-Mitgiftniveau zu haben.
Der Preis: ab 53.650 Euro. Das kostet der allradgetriebene 2,0 EcoBlue (R4-Diesel) mit 190 PS und achtstufigem Automatikgetriebe in der Ausstattungsstufe „Trend“.