Hübscher Kasten mit Hightech

VW hat sein Viel-zweckauto Caddy komplett erneuert.
VW Die fünfte Generation des VW Caddy startet Ende November. Wie gehabt ist der Caddy als Kombi, Familien-Van, Stadtlieferwagen und Camper erhältlich. Die neue Ausgabe basiert auf dem modularen Querbaukasten und verfügt über zahlreiche Assistenten.
In Verbindung mit dem 102 PS starken Zweiliter-Diesel kostet der Familien-Caddy mindestens 25.515 Euro (brutto). Die Version mit 75 PS, die ab November bestellbar sein wird, startet ab 23.255 Euro. Noch etwas günstiger gibt es die Cargo-Version (15.400 Euro netto).
Topmodell des neuen VW Caddy ist eine Dieselversion mit 122 PS, die es in Verbindung mit einem Schaltgetriebe auch als Allradmodell gibt. DSG-Automatik ist optional beim 114-PS-Benziner und dem stärksten 2-Liter-Diesel erhältlich. Etwas später soll das Motorenangebot noch um einen 131-PS-Erdgasantrieb erweitert werden.
Von einem sachlichen Nutzfahrzeug ist die private Variante des Caddy im Innenraum so weit wie nie entfernt. Vertrautes Bild aus dem Golf 8 dank Digital-Cockpit, zentralem Monitor, dessen Bedienung manche bisherigen Tasten und Schalter überflüssig macht. Dank einem Längenzuwachs von neun Zentimeter auf nunmehr 4,50 Meter genießen nun auch die Hinterbänkler üppige Beinfreiheit, da allein der Abstand zwischen den Achsen um sieben Zentimeter gestreckt wurde.
Aufgewertet präsentieren sich auch die Fahreindrücke. Angenehm wie in einem normalen Pkw ist auch die unauffällige Art, wie der Hochdach-VW Unebenheiten wegbügelt. Dabei ist er nach wie vor mit einer starren Achse unterwegs, die nun mal bei schweren Lasten nötig ist. Er dämpft aber jetzt anstatt mit robusten Blattfedern mit der zivileren Variante in Schraubenform, die Hinterachse übernahm zudem Elemente aus dem Golf.
Stellt man fünf der möglichen sieben Sitze auf „Flach“, passen bis zu 2.560 Liter in den Raum hinter den Vordersitzen. Bald erscheint aber auch die Maxi-Version mit einem nochmals längeren Radstand und dem äußeren Gardemaß von 4,85 Metern.