Fit gemacht für die nächste Emissionsnorm

Seinem siebenten Jahr fährt der Peugeot 308 entgegen. Aktuell ist der kompakte Löwe dennoch geblieben, dank kontinuierlicher Updates. Das jüngste betrifft die Motorenpalette.
Einen Schlusspunkt hat Peugeot mit dem 308er gesetzt: Es wird einen 309er nicht geben. Denn den gab es schon einmal, von 1985 bis 1993. Sein Nachfolger war der 306er, danach der 307er, schließlich der 308er (2007). Bei der Typenbezeichnung ist es auch geblieben, als der Kompakte 2013 seine zweite Generation angetreten hat. Und so wird es auch sein, wenn er – voraussichtlich in ein bis eineinhalb Jahren – erneuert wird. So oder so hat sich der knapp 4,3 Meter lange Franzose optisch gemausert, der einstige Biedermann ist zum Feschak mutiert.
Peugeot-Referenzmodell
Darüber hinaus hat er sich als eine der wichtigsten Säulen der Marke manifestiert, vor dem Hintergrund wirtschaftlich turbulenter Zeiten für die PSA-Gruppe. Er hat längst Solidität, Qualität und Dauerhaftigkeit bewiesen. Das in zwei Karosserievarianten: als fünftürige Limousine – die Dreitür-Version gibt es nicht mehr – und als Kombi, bei Peugeot genannt „SW“ (Station Wagon).
Dem Referenzmodell angedeihen lässt Peugeot kontinuierlich upgedatete Technik. Dazu gehört das typische i-Cockpit, mit hoch gesetztem Kombiinstrument und kompaktem, unten abgeflachten Volant. Laufend ergänzt wird die Elektronik-Mitgift, betreffend Infotainment, Konnektivität sowie Komfort- und Fahrassistenz.
Motorische Vorbereitung
Aktuell ist, wie bei jedem Autohersteller, zur Zeit das Fitmachen für die nächstfolgende Abgasnorm Euro 6d. Noch vor dem Stichtag für neu produzierte Fahrzeuge (1. 1. 2020) wurde das Motorenportfolio dahingehend justiert. Zur Auswahl stehen momentan 1,2-Liter- und 1,5- sowie 2,0-Liter-Diesel mit insgesamt 102 bis 180 PS. Vorerst nicht im Programm ist das Topmodell, der GTi. Doch ist abzusehen, dass Peugeot in der Kompaktklasse weiterhin auf sportlicher Linie bleiben wird.
Der Preis: ab 21.150/22.300 Euro (Limousine/Kombi). Das kostet jeweils der frontgetriebene PureTech 110 (1,2-l-Dreizylinder-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Ausstattungsvariante „Access“. Allradantrieb oder ein Traktionsunterstützungssystem sind nicht verfügbar.
