On- und Offroaddynamiker, neu motorisiert

Range Rover Sport: In zweiter Generation vom „Rangie“ abgenabelt. Als
Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid im Programm. Neu ist ein R6-Otto.
Land Rover hatte mit dem Range Rover das Geländefahren stadtfein gemacht. Die eigenständige Variante „Sport“ macht in puncto Komfort auch keine Kompromisse.
Begonnen hat alles in der Nachkriegszeit, als Stahl rar und Aluminium relativ reichlich vorhanden war. 1948 legte der erste Land Rover den Grundstein für die englische Allradmarke, die mit der Einführung des Range Rover – 1970 – Limousinen-Komfort in die bis dahin in erster Linie knorrige Offroaderklasse eingeführt hat. Seither heißt der ursprüngliche schlicht Land Rover genannte Geländegänger „Defender“. Und der Rangie hat nicht nur Stil, sondern auch Ausstattung und Fahrkomfort in Richtung Luxusklasse weiterentwickelt. 2005 wurde die Offroadexpertise um eine sportlich orientierte Dimension erweitert. Das in erster Generation auf dem Land Rover Discovery III basierende neue Modell bekam als Beinamen zu Range Rover die Bezeichnung „Sport“, als Zeichen der Dynamik.
Wohn- und Fahrkomfort
Die zweite Generation des Rangie Sport (ab 2013) baut auf der Basis des Range Rover der aktuellen vierten Generation. Sie ist, dank Vollaluminiumaufbau, leichtgewichtiger und agiler, im Sinne asphaltorientierter Fahreigenschaften bei gleichzeitig hoher Offroadtauglichkeit, samt gediegenem Ausstattungsprogramm. Das ist mit Leder-/Holz-Interieur und Chromdekoration sowie komfortablen Features noch lange nicht abgehandelt. Dazu gehören ebenso permanenter Allradantrieb und ein komplettes Konvolut an Elektronik, sei es im Sinne von Fahrdynamik oder sei es bezüglich Konnektivität und Sicherheit.
Sechszylinder in Reihe
Das Antriebsprogramm ist vielfältig. Es sind reine Verbrenner – Benziner und Diesel – ebenso wie eine elektrifizierte Alternative. Als Top-Typ platzierte Land Rover den SVR, motorisiert mit Kompressor-V8-Benziner und erst 550, später 575 PS. Auch Hybrid ist weiter ein Thema. War es in der ersten Generation ein Diesel mit Stromunterstützung so ist es jetzt ein Plug-in mit einem 2,0-l-Vierzylinder-Benziner. Durch Umstellung auf WLTP und jetzt zusätzlich Emissions- und Verbrauchsmessung unter realen Bedingungen wird das Motorenprogramm neu aufgestellt. Eine Auswirkung ist der Auszug der V6-Benziner. Neu ist ein Reihensechsyzlinder mit 400 PS Leistung und Mildhybridsystem. Der Preis: ab 83.400 Euro. Das kostet der allradgetriebene Engländer als 2.0 Liter Si4 (Vierzylinder-Benziner) mit 300 PS und achtstufigem Wandlerautomatikgetriebe in der Ausstattungsstufe „S“. Der Plug-in-Hybrid – P400e, 404 PS Systemleistung – kommt auf ab 90.500 Euro, im Mitgiftniveau „HS“.