Autonews der Woche Fiat setzt den 500 unter Strom / Ultra-Schnellladestandard für China und Japan / Ford setzt ganz auf Crossover-Modelle
Motor / 19.07.2019 • 11:18 Uhr
Fiat will Mitte 2020 eine elektrische Variante des Kleinstwagens 500 auf den Markt bringen. Die Italiener rüsten nun ihr Werk in Mirafiori für rund 700 Millionen Euro entsprechend um, geplant ist eine Jahresproduktion von zunächst 80.000 Fahrzeugen. Die Vorserienfertigung des neuen Stromers soll bereits Ende 2019 starten.
China und Japan haben einen neuen Ultraschnellladestandard für Elektroautos entwickelt. Die nun vom Chademo-Konsortium und dem chinesischen Elektrizitätsrat CEC vorgestellte Technik soll Akkus mit einer Leistung von bis zu 900 kW betanken können. Das ist mehr als doppelt so schnell wie die aktuelle Ausbaustufe des europäische CCS-Standards.
Ford wendet sich in Europa von den klassischen Pkw-Formaten ab. An die Stelle des als Limousine und Kombi angebotenen Mittelklassemodells Mondeo tritt laut einem Bericht des Magazins „Autocar“ ab 2021 ein großer Familien-Crossover, der gleichzeitig auch die Vans S-Max und Galaxy ersetzt. Auch beim Focus soll es eine ähnliche Strategie geben.