Sport-Transport auf die englische Art und Weise

Motor / 01.06.2018 • 15:30 Uhr
Jaguar XF Sportbrake: Die zweite Auflage des Katzen-Laders ist noch sportlicher und fahraktiver, mit beachtlichem Kofferraum: bis zu 1700 Liter groß.
Jaguar XF Sportbrake: Die zweite Auflage des Katzen-Laders ist noch sportlicher und fahraktiver, mit beachtlichem Kofferraum: bis zu 1700 Liter groß.

Wieder im Programm ist der Jaguar XF Sportbrake.

Jaguar Es war gar nicht so sicher, dass die Engländer das 2013 begonnene Projekt Sportbrake mit der Erneuerung des XF von 2015 fortsetzen. Zwischenzeitlich wurde gemunkelt, dass die Mittelklasse-Limousine XE – 2015 auf den Markt gekommen – die Lader-Rolle übernehmen solle. Doch Jaguar ließ sich dazu nichts entlocken. Bis die zweite Generation des ersten echten Jaguar-Kombis startklar war, im Vorjahr: schlanker, leichter – siehe Aluminiumarchitektur -, eine Idee kürzer als der Vorgänger und noch sportlicher. Deutlich verlängert wurde der Radstand, um 51 Millimeter (von 2909 auf 2960 mm). Damit gingen sich zusätzlich zu gewonnenem Wohnraum in beiden Sitzreihen ein paar Mehr-Liter für den Laderaum aus (plus 15 Liter in der Basis-Sitzkonfiguration, plus 25 Liter bei umgeklappten Fondlehnen). Der aktuelle XF wird befeuert, nebst den angestammten Dreiliter-V6-Aggregaten, von der neuen Zweiliter-Motorengeneration. Hand in Hand damit ging, dass Sport-Transport auf die englische Art und Weise nun mit allen Aggregate-Varianten auch in Kombination mit Allradantrieb möglich ist, beim Vorgänger war es nur mit dem V6-Motoren so gewesen. Während sich die Schrägheck-Version des XF motorisch über eine Leistungsbandbreite von 163 bis 380 PS erstreckt ist beim Kombi momentan das Maximum bei 300 PS erreicht. Die allerdings stammen aus dem bekannten Dreiliter-V6-Twinturbo-Diesel mit 700 Newtonmetern Maximal-Drehmoment, portioniert von einer Achtgang-Automatik. Doch sieht man auch in der Einstiegsversion mit 163-PS-Zweiliter-Diesel und manuellem Getriebe nicht alt aus, angesichts des vergleichsweise moderaten Gewichts von 1660 Kilo bei doch fast fünf Metern Außenlänge.

Länge: 4,955 Meter. Kofferraumvolumen: 565 bis 1700 Liter.

Der Preis: ab 46.310 Euro. Das kostet der heckgetriebene E-Performance (2,0-l-Diesel) mit 163 PS und manuellem Sechsganggetriebe in der Ausstattungsstufe „Pure“. Allradantrieb kommt auf ab 53.650 Euro, für den 25d AWD (2,0-l-Twinturbo-Diesel) mit 180 PS und Achtgang-Automatik.

Nachgelegt wurde beim Infotainmentsystem, jedoch nicht überbordend.