Dreifacher Transport-Beauftragter

Die aktuelle Opel Insignia Kombi-Version ist als Sports Tourer und Country Tourer sowie als GSi orderbar.
Opel Der Vorläufer – der Vectra – hat zwar den schnittigeren Namen, doch für eine Wende in der Modellpolitik der Rüsselsheimer hatte der Insignia gesorgt. Der war mit ausdrücklichem Sportauftrag auf den Markt geschickt worden. Gemäß der Entwicklung des Trends, Kombis zu Lifestyle-Lastern umzumodellieren, wurde die Lader-Version als Sports Tourer umgesetzt. Das setzt der im Vorjahr neu gestartete Mittelklassler weiter fort. Nicht nur hinsichtlich seiner Typenbezeichung. Es sind zwar die Leistungssportlichkeit markierenden OPC-Versionen passé. Doch dafür ist Opel zum traditionellen „GSi“ – das steht für „Grand Sport Injection“ – zurückgekehrt. Somit hat der Transporter gewissermaßen einen dreifachen Auftrag mitbekommen: Er steht zur Wahl in der frontgetriebenen Standard-Version, allerdings mit einer Allradantriebsoption, oder als robust ausgerüsteter und serienmäßig 4×4-getriebener Country Tourer oder als Leistungssportler, oder auch Athlet, eben als GSi. Dass der Insignia sein Allradantriebssystem, je nach Auslegung, tüchtig sowohl auf Asphalt als auch auf grobem Wegewerk einsetzen kann, das hat er in der Vorgänger-Generation anschaulich bewiesen. Sein Nachfolger steht ihm diesbezüglich in nichts nach. Das aktuelle Antriebsportfolio umfasst einen 1,5- und einen 2,0-Liter-Benziner sowie einen 1,6-Liter- und einen 2,0-Liter-Diesel. Das Leistungsangebot reicht von 110 bis zu 260 PS.
Länge: 4,986 Meter. Kofferraumvolumen: 560 bis 1665 Liter.
Der Preis: ab 30.820 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,5 Turbo (Benziner) mit 140 PS und manuellem Sechsganggetriebe in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 41.560 für den 2.0 CDTI (Diesel) mit 170 PS, ebenfalls mit Handschaltung, im Mitgift-Niveau „Edition“. In der Version GSi muss man mit ab 51.420 Euro (260 PS, Benziner) kalkulieren. Der Country Tourer kostet ab 44.200 Euro (170 PS, Diesel).
