Traditionelle Kompetenz in futuristischer Verpackung

Mitsubishi setzt mit dem Eclipse Cross auf ein SUV-Coupé.
Mitsubishi Auch die Diamantenmarke bedient sich aus dem eigenen Namens-Fundus, wenn es um die Taufe eines neuen Modells geht: Eclipse. Das war einst ein Sport-Coupé, das jedoch hierzulande in eher homöopathischen Dosen präsent war. Der Neue dieses Namens, ein Viertürer, hat schon etwas von seinem Vorgänger: Er ist dezidiert sportlich interpretiert, mit einer betont Coupé-haften Dachlinie. Der Beiname „Cross“ lässt nicht zu Unrecht vermuten, dass es sich um einen Crossover handelt: ein neues Sports Utility Vehicle, das Mitsubishi oberhalb des ASX und unterhalb des Outlander ansiedelt. Das ist zudem ein Neustart und ein Abschied gleichzeitig: Die vier Diamanten platzieren sich nun auch auf dem Lifestyle-Sektor und sagen dem ernsthaften Offroadertum adieu. Denn der Pajero läuft aus und wird (zumindest vorerst) nicht mehr ersetzt. Dafür setzt der Eclipse Cross ein markantes Zeichen: Den keilförmigen Karosserieschnitt garnierte die Designabteilung mit futuristisch anmutenden Optik-Details. Dazu gehören die Manga-artig gestylte Chrom-verbrämte Front und ein durchgehendes Heckleuchtenband, das die Heckscheibe zweiteilt. Das Interieur ist sachlich gezeichnet, verzichtet allerdings nicht auf die Aktualität eines frei stehenden Touchscreens und setzt dem ein Track-Pad auf der Mittelkonsole drauf. Antriebstechnisch beruft sich die als Allradspezialist bekannte Marke auf die traditionelle 4×4-System-Kompetenz. Doch ist der Eclipse Cross grundsätzlich als Fronttriebler angelegt. Mit dem kürzlich erfolgten Marktstart steht vorerst nur eine Motorisierung parat.
Es ist ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 163 PS. Als 2WD hat er ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe. Damit lässt sich der in der Basis-Version knapp mehr als 1,4 Tonnen wiegende Hochbeiner recht dynamisch bewegen. Ein bisschen weniger temperamentvoll tritt die AWD-Variante an. Das liegt nicht nur am Zusatzgewicht durch das Allradsystem, auch an der Schaltung: Es ist ein stufenloses CVT-Getriebe im Einsatz. Es simuliert acht Schaltstufen, ein manueller Schaltmodus verspricht ernsthafte Sportlichkeit. Nachgereicht wird ein 2,2-Liter-Selbstzünder mit 150 PS Leistung.
Der Preis: ab 25.900 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,5 TC 2WD (Benziner) mit 163 PS und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Inform“. Allradantrieb kommt auf ab 32.400 Euro, mit gleicher Motorisierung, in Kombination mit CVT-Getriebe, im Mitgift-Niveau „Intense“.
