Mehr auf Asphalt als auf Gelände gepolt

Alfas SUV-Debüt stellt Sportdynamik in den Vordergrund.
Alfa Romeo. Endgültig aus dem Dornröschenschlaf geholt wurde die italienische Edelmarke bereits im Vorjahr mit der Mittelklasse-Limousine Giulia. Auf deren Heckantriebsplattform stellte Alfa die SUV-Premiere der Marke mit der programmgemäß sportlichen Orientierung. In diesem Sinne ausgefallen ist das Debüt im Boom-Segment der Sports Utility Vehicles. Das trägt, als „Stelvio“, einen hohen Namen, es ist die italienische Bezeichung fürs Stilfser Joch, zu dem die höchstgelegene asphaltierte Alpenstraße Europas (2757 Meter Seehöhe) führt. Wohl hat der junge Italiener durchaus das Rüstzeug für nicht befestigte Wege – höher gelegte Karosserie, verlängerte Federwege und Allradantrieb – mitbekommen, doch ist er mehr auf Asphalt als auf Gelände gepolt. Davon zeugt nicht alleine die aerodynamisch geschnittene Karosserie, ebenso die zwar sehr leichtgängige, dafür auch sehr direkte und superpräzise Lenkung, die knackige Fahrwerksabstimmung sowie auch das Offert von Einstiegsversionen mit Hinterradantrieb.
Das Motorenprogramm des hochbeinigen Italieners besteht vorerst aus Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln (eine Quadrifoglio-Version mit 3,0-l-V6-Otto dürfte zu erwarten sein). Ersterer ist ein Zweiliter mit 200 und 280 PS. Zweitere sind ein Zweiliter mit 180 PS und und ein 2,2-Liter mit 180 und 210 PS. Alle Motoren sind mit einer achtstufigen Wandlerautomatik zusammengespannt. Die 180-PS-Dieselversionen sind mit Zweiradantrieb orderbar.
Der Preis: ab 44.020 Euro. Das kostet der heckgetriebene 2,0 ATX RWD (Diesel) mit 180 PS und Achtstufen-Automatikgetriebe in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 47.070 Euro, für den 2,0 ATX AWD (Benziner) mit 200 PS, mit gleichem Getriebe und im gleichen Mitgiftniveau.
