Fähiger Geländegänger oder Rundkurs-Renner

Motor / 04.08.2017 • 09:19 Uhr
Die Bandbreite der GLA-Derivate hat Mercedes von der recht tüchtigen Offroad-Version bis zur leistungsstarkten AMG-Variante gespannt.

Mercedes-Benz. Die Verjüngungskurs der Stuttgarter hatte sich 2012 an der stilistischen Totalumkehr im Kompakt-Segment manifestiert. Was aber nicht heißt, dass die A-Klasse strikt auf dem eingeschlagenen Kurs stehenbleibt. Die Weiterentwicklung zeitigt eine wachsende Zahl an Derivaten, die demnächst um noch mehr Varianten angereichert werden soll. Die SUV-Interpretation, der GLA, ist eine bereits etablierte Version. Deren Motorisierungsoffert wurde vor Kurzem um eine 184-PS-Leistungsstufe des Zweiliter-Benziners erweitert. Doch nicht nur motorisch zeigt sich der Kompakte variationsreich. So kann er mit entsprechendem Fahrwerk zum fähigen Geländegänger gemacht werden, der – so sie nicht zu tief ist – auch in der Sandgrube gute Figur macht. Das oberste Ende der Baureihe hat Mercedes mit dem AMG abgesteckt. Dessen Antrieb holt aus zwei Litern Hubraum und vier Zylindern mittels Turbo-Beatmung mächtige 381 PS. Das vermeldet der Radikal-Stuttgarter deutlich vernehmbar, er leistet sich dabei durchaus Rotzigkeiten. Nicht nur damit ist er, im entsprechenden Fahrmodus, selbst für die Rennstrecke fit.

Der Preis: ab 30.660 Euro. Das kostet der frontgetriebene GLA 180 (Benziner) mit 122 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe, in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 40.360 Euro, für den GLA 200 d 4Matic (Diesel) mit 136 PS und siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Die Top-Version, AMG 45 4Matic (381 PS), beginnt bei 67.960 Euro.