Zu eigenständigem Charakter gereift

Mit dem Sportage hat sich Kia schrittweise vom Mutterkonzern Hyundai abgenabelt.
Kia. Große Sprünge gemacht hat die koreanische Automarke. Augenfällig ist der Design-Wandel, vom wenig inspiriert gestalteten Zweck- zum dynamischen Sports Utility Vehicle. Gegen seine sehr zahlreich gewordene Mitbewerberschar – auch im eigenen, dem Hyundai-Konzern – behauptet er sich nicht alleine durch seine eigenständig-charakteristische Optik, ebenso durch seine längst mehr als solide Technik und die reichhaltige Ausstattung. Wozu auch die Sieben-Jahres-Garantie gehört. Ebenso wie das Faktum, dass Qualität in Technik und Verarbeitung ihren Preis haben. Dafür liefert Kia nebst Komfort-Details wie Sitzbelüftung (im Top-Niveau „Platin“) ein breit angelegtes Antriebsleistungsoffert: Es reicht, aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner und einem 1,7- sowie 2,0-Liter-Diesel, von 116 bis 185 PS, gekoppelt entweder an manuelle oder automatische Sechsgang- respektive doppelt gekuppelte Siebenstufengetriebe. Allrad ist, in Kombination mit 2,0-l-Selbstzünder, ab 136 PS zu haben.
Der Preis: ab 24.090 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,6 GDI (Benziner) mit 132 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Titan“. Allradantrieb kommt auf ab 29.990 Euro, für den 2,0 CRDi AWD (Diesel) mit 136 PS und sechsgängigem Schaltgetriebe sowie im gleichen Mitgift-Niveau.