Zu eigenständigem Charakter gereift

Motor / 31.03.2017 • 14:37 Uhr
Kia Sportage: Der Koreaner hat sich über vier Generationen hinweg zum Feschak gewandelt, der in Bezug aufs Design Eigenständigkeit beweist.

Mit dem Sportage hat sich Kia schrittweise vom Mutterkonzern Hyundai abgenabelt.

Kia. Große Sprünge gemacht hat die koreanische Automarke. Augenfällig ist der Design-Wandel, vom wenig inspiriert gestalteten Zweck- zum dynamischen Sports Utility Vehicle. Gegen seine sehr zahlreich gewordene Mitbewerberschar – auch im eigenen, dem Hyundai-Konzern – behauptet er sich nicht alleine durch seine eigenständig-charakteristische Optik, ebenso durch seine längst mehr als solide Technik und die reichhaltige Ausstattung. Wozu auch die Sieben-Jahres-Garantie gehört. Ebenso wie das Faktum, dass Qualität in Technik und Verarbeitung ihren Preis haben. Dafür liefert Kia nebst Komfort-Details wie Sitzbelüftung (im Top-Niveau „Platin“) ein breit angelegtes Antriebsleistungsoffert: Es reicht, aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner und einem 1,7- sowie 2,0-Liter-Diesel, von 116 bis 185 PS, gekoppelt entweder an manuelle oder automatische Sechsgang- respektive doppelt gekuppelte Siebenstufengetriebe. Allrad ist, in Kombination mit 2,0-l-Selbstzünder, ab 136 PS zu haben.

Der Preis: ab 24.090 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,6 GDI (Benziner) mit 132 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Titan“. Allradantrieb kommt auf ab 29.990 Euro, für den 2,0 CRDi AWD (Diesel) mit 136 PS und sechsgängigem Schaltgetriebe sowie im gleichen Mitgift-Niveau.