Spaciger Crossover mit irdischen Talenten

Toyota. Dem optischen Mainstream abgeschworen hat Toyota bereits vor einiger Zeit. Am prägnantesten bisher prägt sich das am neuen subkompakten Crossover C-HR aus. Dieses Kürzel steht für „Coupé High Rider“, und damit ist alles gesagt: hoher Karosserieansatz, abfallende Dachlinie und dynamische, Fahrspaß versprechende, fast schon aggressive Kantigkeit. Der spacige Designansatz setzt sich im Interieur fort. Außen wie innen resultieren in einem agil-wendigen flotten City-Cruiser, der sich auch überland – im Bereich der auf maximal 130 km/h limitierten Straßennetze – nicht übel behaupten kann. Bei aller außerirdischer Design-Anmutung kann er mit irdisch-sparsamen Konsum-Eigenschaften punkten. Sowohl auf der Verbrenner- als auch auf der der Hybrid-Antriebsseite. Mit Leistung muss er dabei nicht protzen. 116 PS (wahlweise gekoppelt an Allradantrieb) aus dem 1,2-Liter-Benziner und 99 PS aus der Kooperation zwischen 1,8-Liter-Benziner und Elektromotor reichen fürs Vorantreiben von 1320 bis 1510 Kilo Leergewicht gut aus.
Der Preis: ab 22.200 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,2 T (Benziner) mit 116 PS und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „C-ITY“. Allradantrieb kommt beim C-HR auf ab 28.600 Euro, ebenfalls für den 1,2 T, mit 116 PS, jedoch mit stufenlosem CVT-Getriebe im Mitgift-Niveau „C-ENTER“. Der grundsätzlich zweiradgetriebene Hybrid mit 99 PS Systemleistung und Automatik beginnt bei 27.600 Euro.