Spaciger Crossover mit irdischen Talenten

Motor / 31.03.2017 • 14:36 Uhr
Toyota CH-R: Auffälliges Design mit Anklängen an Mangas, kombiniert mit kompakten Dimensionen und sparsamen Antrieben.
Toyota CH-R: Auffälliges Design mit Anklängen an Mangas, kombiniert mit kompakten Dimensionen und sparsamen Antrieben.

Toyota. Dem optischen Mainstream abgeschworen hat Toyota bereits vor einiger Zeit. Am prägnantesten bisher prägt sich das am neuen subkompakten Crossover C-HR aus. Dieses Kürzel steht für „Coupé High Rider“, und damit ist alles gesagt: hoher Karosserieansatz, abfallende Dachlinie und dynamische, Fahrspaß versprechende, fast schon aggressive Kantigkeit. Der spacige Designansatz setzt sich im Interieur fort. Außen wie innen resultieren in einem agil-wendigen flotten City-Cruiser, der sich auch überland – im Bereich der auf maximal 130 km/h limitierten Straßennetze – nicht übel behaupten kann. Bei aller außerirdischer Design-Anmutung kann er mit irdisch-sparsamen Konsum-Eigenschaften punkten. Sowohl auf der Verbrenner- als auch auf der der Hybrid-Antriebsseite. Mit Leistung muss er dabei nicht protzen. 116 PS (wahlweise gekoppelt an Allradantrieb) aus dem 1,2-Liter-Benziner und 99 PS aus der Kooperation zwischen 1,8-Liter-Benziner und Elektromotor reichen fürs Vorantreiben von 1320 bis 1510 Kilo Leergewicht gut aus.

Der Preis: ab 22.200 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,2 T (Benziner) mit 116 PS und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „C-ITY“. Allradantrieb kommt beim C-HR auf ab 28.600 Euro, ebenfalls für den 1,2 T, mit 116 PS, jedoch mit stufenlosem CVT-Getriebe im Mitgift-Niveau „C-ENTER“. Der grundsätzlich zweiradgetriebene Hybrid mit 99 PS Systemleistung und Automatik beginnt bei 27.600 Euro.