Nächster Schritt: Verlängerung

Mit dem neuen Tiguan führt VW die Erfolgs-story fort und baut das Konzept weiter aus.
VW. An ein gewagtes Unternehmen haben sich die Wolfsburger mit dem Tiguan gemacht: Als Ausgleich zum späten Start in das zwischenzeitlich zum Boomer geradezu explodierte Segment der Sports Utility Vehicles haben sie es darauf angelegt, es möglichst allen Kunden recht zu machen. Damit haben sie reüssiert, der kompakte VW-SUV hat sich nicht nur in Österreich zum Topseller entwickelt. Trotz – oder vielleicht gerade deshalb – seines zurückhaltend allgemeingültigen Designs. Damit hat Volkswagen mit dem Eintritt in die zweite Generation Schluss gemacht. Der aktuelle Tiguan trägt kantige Züge unter anderem des Passat und reiht sich damit in die optische Sprachführung der Marke ein. Abgesehen vom sportlicheren Auftritt hat der Crossover, basierend auf dem Modularen Querbaukasten, alle technische Ausstattung mit auf den Weg bekommen, die der Konzern aktuell aufzubieten hat. Das reicht von einem kompletten Konvolut an Fahrdynamik- und Assistenzsystemem bis zur neuesten Ausbaustufe von Infotainment und Konnektivität. Dazu gehört, ebenso, Allradantrieb, mit dem der Wolfsburger im vergangenen Winter bewiesen hat, dass Schnee und Eis genauso sein Element sein können wie das Dickicht der Städte. Ein Kriterium in der kompakten SUV-Klasse ist Familientauglichkeit. In diesem Sinne geht VW mit dem Tiguan jetzt in die Verlängerung, sprich zum Fünfsitzer kommt eine neue Variante, genannt „Allspace“. Die kann bis zu sieben Personen im Passagierraum unterbringen.
Der Preis: ab 26.890 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,4 TSI (Benziner) mit 125 PS und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Trendline“. Allradantrieb kommt auf ab 35.640 Euro, für den 2,0 TDI (Diesel) mit 150 PS und 6-Gang-Schaltung, im gleichen Mitgift-Niveau. Der Allspace wird auf rund ab 30.000 Euro kommen. Markteinführung ist im Sommer.