Neu formierte Allianz, gewohnte Herkunft

Motor / 03.02.2017 • 14:33 Uhr
Der Toyota Proace II wird bei PSA Sevel Nord, Valenciennes, Frankreich,gemeinsam mit dem Peugeot Expert und dem Citroën Jumpy gebaut.

Toyota. Aus einem Quartett ist ein Trio geworden: Die Start-Generation des Toyota Proace, Nachfolger des Hiace, entstammte einer Kooperation zwischen der PSA-Gruppe und Fiat. Daraus resultierten neben dem japanisch markierten Mittelklasse-Kleintransporter die Nützlings-Modelle Peugeot Expert, Citroën Jumpy und Fiat Scudo. Hergestellt wurden sie in Frankreich, bei Sevel Nord in Valenciennes. Nun sind die Italiener mit der Neuformierung des FCA-Konzerns aus der Technik-Allianz ausgestiegen. Die verbliebenen drei Marken präsentierten im Vorjahr ihre – gemeinsame – neue Version, sowohl in der kommerziellen Ausführung – genannt nach wie vor Proace Expert und Jumpy – als auch in den Pkw-Varianten (Proace Verso, Traveller, Spacetourer).

Dem Toyota hat das am Exterieur ein ungleich fescheres Styling eingebracht. Er offeriert anhand von drei Längen – Compact (4,6 m), L1 (4,95 m), L2 (5,3 m) – ein Laderaumvolumen zwischen 4,6 und 6,6 Kubikmeter. Die in Österreich angebotenen Antriebe sind durchwegs Diesel mit 1,6 respektive 2,0 Liter Hubraum. Das Leistungsangebot: 90, 120, 150 oder 177 PS. Die Getriebe: manuelle Fünf- beziehungsweise Sechsgangschaltung und sechsstufige Wandlerautomatik. Bei aller Umgruppierung der Nützlings-Kooperation: Der Herkunftsort des Proace ist gleich geblieben, es ist nach wie vor Frankreich.

Der Preis: ab 20.100 Euro. Das kostet der frontgetriebene Kastenwagen mit Einzelkabine in der Basis-Länge als 1,6 D-4D (Diesel) mit 95 PS und 5-Schaltgetriebe.