Der Meister ist fit für grobes Gelände

Renault verpasst dem Master Traktionshilfen oder optional auch ein fähiges Allradsystem.
Renault. Dass der größte der Rhombus-Leichttransporter zwar mächtig, aber nicht plump ist, das hat er bereits mehrfach bewiesen – sei es im provenzalischen Hinterland seiner Heimat, sei es auf den schmalen Sträßchen rund um Kopenhagen. Er kann aber auch gut mit witterungsbedingter Unbill und wenig wegsamem Gelände umgehen. Für Ersteres stellt Renault seit dem Vorjahr das System X-Track als Option zur Wahl. Dahinter steckt eine funktionserweiterte Traktionshilfe mit 25-prozentiger mechanischer Differenzialsperre. Dazu gehört eine Bodenfreiheit-Erhöhung, die beim Master vier Zentimeter ausmacht. Echte Offroad-Tauglichkeit kann man dem großen Meister in der Heckantriebsvariante anerziehen, wenn er mit zuschaltbarem Allradantrieb und Geländeuntersetzung ausgerüstet wird (von Oberaigner). Damit kann der Kastenwagen auch bei gröbsten Bedingungen – etwa auf Baustellen oder in Steinbrüchen – trittsicher bergauf und ebenso bergab kraxeln. Gewichtsseitig ist im Verhältnis zum mächtigen Körperbau nicht allzuviel Zuwachs zu befürchten. Das 4×4-System wiegt 150 Kilo.
Der Preis: ab 23.550 Euro. Das kostet der Kastenwagen als Fronttriebler mit Einzelkabine in der Standard-Länge und -Höhe (L1H1) mit kurzem Radstand, als dCi 110 (Diesel) mit 110 PS Leistung und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Orderbar: mit Heckantrieb und mit Zwillingsbereifung.